Pfalz Astronaut Gerst vor zweiter Weltraummission

Geophysiker, Vulkanologe - und Astronaut: Alexander Gerst bei der Pressekonferenz in Köln. Foto: DPA
Geophysiker, Vulkanologe - und Astronaut: Alexander Gerst bei der Pressekonferenz in Köln.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst (41) fliegt am 6. Juni mit einem russischen Sojus-Raumschiff zu seinem zweiten Langzeitaufenthalt auf der Internationalen Raumstation (ISS). Am Dienstagvormittag hat der promovierte Geophysiker im Europäischen Astronautenzentrum in Köln seine letzte Pressekonferenz in Europa vor seinem Start gegeben.

Erster deutscher ISS-Kommandant



Der in Künzelsau bei Heilbronn geborene Raumfahrer wird während der zweiten Hälfte seiner „Horizons“ genannten und fast sechs Monate dauernden Mission als erster Deutscher die ISS kommandieren. Geplantes Ende seiner Mission ist am 10. Dezember. Während Gerst bei seiner ersten Mission „Blue Dot“ 2014/15 bei vielen seiner wissenschaftlichen Experimente unseren Heimatplaneten in den Blick nahm, geht es bei „Horizons“ auch stark um Forschungen zu geplanten Flügen zum Mond und zum Mars. Zugleich sollen bei vielen Experimenten auch wieder Erkenntnisse gewonnen werden, die das Leben auf der Erde verbessern.

Experimente für die Krebsforschung



Dazu zählten Medikamente bei Krankheiten wie Muskel- und Knochenschwund sowie Krebs, betonte Gerst. Der 41-Jährige wird am 6. Juni mit dem russischen Kosmonauten Sergei Prokopjew (43) und der US-Astronautin Serena Auñón-Chancellor (42) an der Spitze einer Sojus-Rakete vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur abheben. Dabei wird sich Gerst erstmals auch als Co-Pilot in der Raumkapsel betätigen.

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RHEINPFALZ-Redaktionsbiber Nils Nager im Sojus-Modell. Mit dem echten Raumschiff reist Alexander Gerst bald zur Internationalen Raumstation (ISS).
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