Zweibrücken Stadtnachrichten: Leitung Volkshochschule: Spitzenkandidat sagt ab

Wer neuer Leiter der Volkshochschule (VHS) wird, ist wieder unklar. Wie Stadtpressesprecher Heinz Braun gestern auf Anfrage mitteilte, hat der Bewerber, den der Hauptausschuss dem Stadtrat empfohlen hatte, inzwischen wieder abgesagt. Bei den Vorstellungsgesprächen habe es eine Bewerberin gegeben, die von der Qualifikation her gleichwertig war mit dem Bewerber, der jetzt abgesagt hat. Die Frau sei angeschrieben worden und habe sich bereit erklärt, sich im August im Hauptausschuss und im Stadtrat vorzustellen, so Braun. Wie zuletzt am 8. Juni berichtet, wurde die Stelle des VHS-Leiters zum 1. April frei, weil der bisherige Amtsinhaber Helmut Ertel jetzt in Bayern arbeitet. Eine Mitarbeiterin der Bildungsstätte der Justizvollzugsanstalt Zweibrücken, die eine Weile als Spitzenkandidatin gehandelt wurde, hat dem Vernehmen nach abgelehnt, weil die VHS-Leitung keine Verbeamtung umfasst. Die Tilsitstraße wird zwischen der Gleiwitz- und der Masurenstraße ab Montag, 3. Juli, voll gesperrt, weil die Straße ausgebaut wird. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten und werden von der Firma Scharding ausgeführt. Ab Montag ändert die Verkehrsgesellschaft Zweibrücken (VGZ) deshalb die Busroute und nutzt die Breitwiesenschule als Ersatzhaltestelle. Wegen Sperrung der Siebenpfeifferstraße bis Mitte August fährt die VGZ die Haltestellen Siebenpfeiffer-, Mühlberg- und Wachtelstraße nicht an. Die Ersatzhaltestelle befindet sich an der Ecke Vogelgesang-/Römerstraße. In der Tilsitstraße wird heute zudem zwischen den Hausnummern 13 bis 17 ein Mobilkran aufgestellt. Daher wird die Straße dort zwischen 13.30 und 17 Uhr voll gesperrt. Wegen des Dorffests in Mittelbach wird die Alte Friedhofstraße zwischen der Einmündung Altheimer Straße bis hinter die Kirche von heute, 12 Uhr, bis Montag, 3. Juli, 12 Uhr, voll gesperrt. „Vielleicht machen Sie jetzt gerade einen Riesen-Fehler.“ Das sagte Oberbürgermeister Kurt Pirmann am Mittwoch im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung zur FDP-Fraktionsvorsitzenden Ingrid Kaiser, als diese gerade anhob, sich zu den unerlaubten Bauten im Außenbereich in Rimschweiler (wir berichteten mehrfach) zu äußern. Kaiser verstummte daraufhin mit der Begründung, ihr sei das Wort entzogen worden. Das habe er nicht, entgegnete der OB, sondern er habe sie nur davor gewarnt, etwas Unbedachtes zu äußern. Gestern erklärte Ingrid Kaiser dazu gegenüber der RHEINPFALZ, sie habe sagen wollen, dass sie den Gleichheitsgrundsatz verletzt sieht, wenn nur gegen illegale Bauten in einem bestimmten Gebiet in Rimschweiler vorgegangen werde, nicht aber in der ganzen Stadt. „Warum soll ich das nicht laut sagen, das liegt doch auf der Hand“, ärgerte sich Kaiser gestern und meinte, sie hätte eigentlich aufstehen und gehen müssen. Die Warnung des Oberbürgermeisters sehe sie als Affront. Ein solcher Umgangston sei im Stadtrat nicht angebracht. Sie sehe schon, dass der OB nicht die Büchse der Pandora öffnen wolle, indem alle Zweibrücker Schwarzbauten aufs Tapet kommen. Zumal das Bauamt gar nicht genug Personal habe, das alles zu überprüfen. Kaiser: „Das kann aber nicht zu einem Redeverbot führen.“

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