Zweibrücken Sommerserenade im Regen

Der gemischte Chor des Gesangvereins Eintracht Bottenbach hatte für Samstagabend zu einer Sommerserenade in ein Festzelt auf dem Bottenbacher Dorfplatz eingeladen. Zur Abrundung des gesanglichen Angebots und zugleich als Verstärkung hatte der Chor die jungen Chöre Sound Train des Gesangvereins Pirmasens-Erlenbrunn und den Chor 2000 des Sängerbundes Contwig gewinnen können. Das Konzert musste wegen des Unwetters am Samstagabend kurz unterbrochen werden.

„Sonnen- und Mondschein“ lautete das Motto des abendlichen Konzertes. Zumindest zu Beginn gab es noch Sonnenschein. Doch als die drei Chöre mit rund 70 Sängerinnen und Sängern im Festzelt mit dem entsprechenden Titel von Milton Ager durch den gastgebenden Bottenbacher Chor unter seinem Dirigenten Rainer Bennent das Serenadenkonzert eröffnet hatte, verfinsterte sich nicht nur wegen des Abends der Himmel. Aus Frankreich zog eine Gewitterfront heran, es wurde immer dunkler. Alles ging gut bis zur Pause nach knapp einer Stunde Programm. Unter anderem hatte Sound Train unter seinem Chorleiter Lutz Schindeldecker „The Rose“ vom Amanda McBroom und der Chor 2000 „Let The Sunshine In“ nach einem Arrangement von Matthias Becker unter seinem Dirigenten Wolf-Rüdiger Schreiweis zu Gehör gebracht. Mit dabei auch 13 Frauen eines Minifrauenchors der Bottenbacher Eintracht. Sie, welche einmal im Monat getrennt vom gemischten Chor proben, waren im Vorfeld eigens auf Chorfreizeit, um bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt bestehen zu können. Dies gelang mit ihren fremdsprachigen Liedern und Poptiteln bestens, so auch bei „Autumn Leaves“ von Joseph Kosma. Kaum hatten die Bottenbacher im zweiten Programmteil nach einem weiteren Auftritt der Contwiger erneut die Bühne betreten und den Titel „Ruht mein Tag sich aus“ zu Gehör gebracht, begann das Unwetter: Die Schleusen öffneten sich so laut, dass ein Singen durch den niederprasselnden Regen kurzzeitig nicht mehr möglich war. Zudem erwies sich die Verbindung zwischen Zelt und Anbau als nicht wasserdicht, so dass Regen eindrang. Doch rasch war das Intermezzo des Wetters vorüber. Mit Sound Train, dem Bottenbacher Minichor und dem „Dankeschön“ von Bert Kaempfert, gesungen durch den gemischten Chor der Gastgeber, fand der Serenadenabend auf dem Bottenbacher Dorfplatz doch noch ein gutes Ende. Es zeigte sich, dass modernes, fremdsprachiges Liedgut Zuspruch bei den zahlreichen Besuchern fand und besonders gern von Frauen gesungen wird. (dan)

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