Prellball RHEINPFALZ Plus Artikel Rieschweiler Bundesliga-Damen bejubeln Qualifikation für DM-Endrunde im April

Rieschweilers Frauen – von links Alena Borne, Laura Herbert (am Ball), Andrea Hodeck (hinten) und Jessica Deck – zeigten in Frei
Rieschweilers Frauen – von links Alena Borne, Laura Herbert (am Ball), Andrea Hodeck (hinten) und Jessica Deck – zeigten in Freiburg am dritten Bundesliga-Spieltag eine prima Leistung.

Die Prellball-Bundesliga-Damen des TV Rieschweiler haben sich mehr als gut vom jüngsten Verletzungsschock erholt: Auch ohne Celine Schuck, die sich vergangene Woche den Fuß gebrochen hatte, qualifizierte sich die Mannschaft um Kapitänin Lena Hettrich am Samstag in Freiburg mit vier Siegen (bei zwei Niederlagen) vorzeitig für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft.

Nach dem dritten Spieltag im Breisgau liegen die TVR-Damen mit 26:6 Punkten auf Rang zwei, haben schon 15 Punkte Vorsprung auf den Vierten TV Freiburg St. Georgen 2 und können in den verbleibenden fünf Spielen nicht mehr vom zweiten oder dritten Platz verdrängt werden. Die DM-Endrunde der besten vier Teams wird dann fast zum TVR-Heimspiel: Sie steigt am 1./2. April in Ludwigshafen.

Mit Andrea Hodeck konnten die TVR-Damen in Freiburg einen prima Ersatz für Celine Schuck aufbieten. Sie ist keine Unbekannte: Hodeck spielte bereits in der Mannschaft mit, die erstmals 2003 für den TVR in der Damen-Bundesliga antrat. Inzwischen wohnt sie im Ruhrgebiet, wohin es sie berufsbedingt verschlagen hat, und trainiert beim TV Richterich. Im vergangenen Jahr wurde sie bei den Frauen 30 mit ihrem Team Dritte bei den deutschen Meisterschaften. Da Richterichs Team diese Runde pausiert, war sie sofort spielberechtigt.

Damen nehmen am Ende Revanche gegen Freiburg

Bei den deutlichen Siegen gegen den TV Zeilhard (40:26), den SV Weiler (40:29) und den VfL Waiblingen (43:24) unterstrich das TVR-Team seine spielerische Überlegenheit. Und bei den Niederlagen gegen den TV Freiburg St. Georgen (33:38) und Tabellenführer TV Edingen (29:36) war die Truppe durchaus auf Augenhöhe. Zum Abschluss erneut gegen Freiburg St. Georgen – in dieser Saison wird eine Dreifachrunde gespielt – zeigten die Rieschweiler Damen dann ihre beste Leistung an diesem Tag und lagen zur Halbzeit klar mit 21:15 in Führung. Die Freiburgerinnen kämpften sich aber zurück und gingen ihrerseits mit drei Bällen in Führung. Erst kurz vor Schluss des dramatischen Spiels konnte das TVR-Team das Ruder noch mal rumreißen und siegte mit 36:34. Die Revanche für die Niederlage zu Beginn des Spieltages war geglückt.

Die Herren des TV Rieschweiler müssen dagegen noch um die Teilnahme an der DM-Endrunde bangen. Sie liegen nach dem dritten Spieltag auf Platz drei, haben aber eine schwierigere Ausgangslage, da sie vor dem letzten Spieltag in Zeilhard nur einen Punkt Vorsprung auf den VfL Waiblingen und den Fünften SV Weiler haben. Und die Rieschweilerer haben das schwerere Restprogramm – unter anderem gegen den TSV Ludwigshafen, den amtierenden Deutschen Meister, gegen den sie noch nie gewonnen haben. Das TVR-Team ist somit auch auf die Resultate der Mitkonkurrenten angewiesen.

TVR-Herren müssen um Qualifikation bangen

In Freiburg kamen die TVR-Männer um Kapitän Maic Volnhals auf vier Siege gegen den VfL Waiblingen 2 (34:25), den TV Freiburg St. Georgen (44:25), den VfL Waiblingen 1 (40:30) und den TV Huchenfeld (37:30), ein Remis (33:33) gegen den TV Zeilhard zum Start und eine Niederlage gegen den SV Weiler (31:36). Zum Spieltagsabschluss gegen den Tabellenzweiten TV Huchenfeld, den Dritten der letzten Deutschen Meisterschaft, boten Rieschweilers Herren ihr bestes Spiel. „Wir haben sie von Anfang an unter Druck gesetzt und sind mit einer Führung von 19:14 in die zweite Hälfte gegangen“, sagte Maic Volnhals. „Nach der Pause konnten wir uns noch mal etwas steigern und haben letztlich mit 37:30 gewonnen“, meinte Volnhals zufrieden.

x