Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Ohne Harz: Zweibrücker SV-Damen müssen in Sobernheim Trefferquote steigern

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Kellerduell in der Frauen-Oberliga: Am Samstag haben die Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken ab 20 Uhr die Chance, die Rote Laterne abzugeben. Das Schlusslicht gastiert beim Tabellenvorletzten HSV Sobernheim. Das Team aus Rheinhessen hat drei Punkte und damit einen mehr als Zweibrücken auf dem Konto.

Sollten die Westpfälzerinnen den erhofften zweiten Saisonsieg feiern können, würden sie Gastgeber Sobernheim in der Tabelle überholen. Dazu muss das Team von SV-Trainer Rüdiger Lydorf seine Abschlussschwäche der vergangenen Wochen ablegen. Im Training, das nicht optimal lief, weil es immer wieder krankheitsbedingte Ausfälle gab, wurde darauf ein Fokus gelegt. „Mit Harz sah das schon ganz gut aus“, lobt Lydorf. Er stieg im Training zuletzt aber zwangsläufig auf den harzfreien Ball um, denn in Sobernheim muss ohne das Haftmittel gespielt werden. „Das ist schon eine Umstellung“, macht Lydorf an der unterschiedlichen Trefferquote mit und ohne Harz aus.

Unterschiedliche Systeme prallen aufeinander

Das Kellerduell ist ein Duell zweier unterschiedlicher Spielsysteme. Die Zweibrückerinnen setzen auf Kombinationshandball mit vielen Übergängen, Sobernheim auf seine deutlich überlegene körperliche Präsenz und Eins-gegen-eins-Aktionen. Die bescheren den Sobernheimerinnen immer wieder Strafwürfe. Allein die beiden Top-Siebenmeterschützinnen Franziska Bamberger und Franziska Teuscher durften in bisher zehn Ligaspielen bereits 58-mal an die Siebenmeterlinie treten. 35 Strafwürfe verwandelten die beiden aber nur. Mit ein Grund, warum sich auch Sobernheim im Tabellenkeller findet.

Konsequentes, aber faires Verteidigen sei wichtig. „Das richtige Verteidigen beginnt schon im Angriff. Wir dürfen einfach nicht zu viele Bälle wegwerfen, die dann auch noch mit Kontertoren bestraft werden“, skizziert Lydorf. Passen muss bei den Zweibrückerinnen Torhüterin Annalena Zahm aus privaten Gründen.

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