Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga-Top-Spiel in Wiesbach am Mittwochabend

122896068

Zwölf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage – so lautet die imponierende Bilanz des Bezirksliga-Spitzenreiters SG Knopp/Wiesbach bisher. Das Remis stammt vom 2:2 am Sonntag gegen den FC Queidersbach. Die Niederlage fügte der SC Weselberg dem Team von Trainer Sanel Nuhic bei. Jene Weselberger, die am Mittwoch (19 Uhr) zum Spitzenspiel nach Wiesbach kommen.

„Wir waren am Wochenende nicht gut in der ersten Halbzeit. Die Queidersbacher waren galliger, und bei uns war ein bisschen der Trott drin: Das wird schon“, analysiert Nuhic das erste Unentschieden der Saison. Es habe klar an seiner Mannschaft gelegen, dass sie 0:2 hinten lag. „In der zweiten Halbzeit haben wir Queidersbach dann aber kaum noch einen Torschuss ermöglicht. Das und das Unentschieden waren von der Moral her absolut wichtig“, findet er.

Vor der 1:2-Hinspielniederlage in Weselberg am vierten Spieltag Anfang September habe er die SG-Mannschaft gerade erst unter der Woche übernommen, konnte aber beim Spiel dann nicht dabei sein, weil er beruflich verhindert war. Die Niederlage spielt aus seiner Sicht für Mittwoch eine untergeordnete Rolle. „Das sind alles erwachsene Fußballer, die wissen, wie sie mit sowas umgehen“, glaubt er.

Weselberger haben Knopp schon zweimal geschlagen in dieser Runde

Der Sieger nimmt die Punkte in die Aufstiegsrunde mit, was Nuhic für eine ganz schlechte Regelung hält. „Wir führen die Klasse derzeit mit 37 Punkten und deutlichem Vorsprung an“, sagt der SG-Coach zur Begründung. Nach aktuellem Stand kommt Knopp/Wiesbach auf 16 Mitnahmepunkte, Weselberg auf 15. Aber die Gastgeber sind eher unter Zugzwang als der Gegner, da es für Knopp in den verbleibenden Spielen keine Mitnahmepunkte mehr zu holen gibt.

Der SC Weselberg, momentan Zweiter der Bezirksliga, hat es in der laufenden Saison sogar schon zweimal geschafft, gegen den aktuellen Tabellenführer zu gewinnen. Auch im Pokal stand ein 2:0-Erfolg für die Elf von Spielertrainer Felix Assel. „Wir wissen, wie es gehen kann. Der Gegner verfügt über sehr viel individuelle Klasse. Die müssen wir unterdrücken und dann nach vorne Nadelstiche setzen“, sagt der Weselberger Coach. Auf alle Fälle bringe nur eine geschlossene Mannschaftsleistung den gewünschten Erfolg.

x