Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Arbeitsagentur schafft 50 neue Stellen in Zweibrücken

In dem Gebäude in der Kaiserstraße, das die Zweibrücker als „das Arbeitsamt“ kennen, will die Arbeitsagentur ein Callcenter eröf
In dem Gebäude in der Kaiserstraße, das die Zweibrücker als »das Arbeitsamt« kennen, will die Arbeitsagentur ein Callcenter eröffnen.

Die Agentur für Arbeit will ein neues Servicecenter in Zweibrücken eröffnen. 60 bis 70 Menschen sollen dort ihre Arbeitsplätze finden und für ganz Deutschland zuständig sein.

In dem Gebäude in der Kaiserstraße, das die Zweibrücker seit Jahrzehnten als „das Arbeitsamt“ kennen, will die Arbeitsagentur, wie sie mittlerweile heißt, ein Callcenter eröffnen. Drei Teams, die Anrufe aus ganz Deutschland entgegennehmen, sollen dort arbeiten. Laut Peter Weißler, dem Leiter der Arbeitsagentur Kaiserslautern-Pirmasens, werden 50 Stellen geschaffen, darunter Teilzeitplätze.

So sollen am Ende 60 bis 70 Leute ihre Arbeitsplätze finden – laut Weißler „weitgehend Neueinstellungen“ und keine Mini-Jobs oder Ähnliches, sondern „Dauerjobs im öffentlichen Dienst“. Derzeit liefen die letzten Gespräche mit der Zentrale der Bundesagentur in Nürnberg, und das Gebäude müsse noch etwas hergerichtet werden, aber Peter Weißler glaubt, dass das Callcenter im Sommer starten könnte.

Einspringen, wenn es woanders zu viel wird

Zweibrücken ergänzt dann ein Angebot, das es schon seit einigen Wochen in Pirmasens gibt. Dort wurden im Herbst 30 Mitarbeiter eingestellt, die in zwei Teams tätig sind, in Zweibrücken sollen es drei Teams werden. Sie arbeiten in sogenannten Überlauf-Servicecentern. Sie nehmen Anrufe aus ganz Deutschland entgegen, wenn die eigentlich zuständigen Mitarbeiter zu viel zu tun haben. Die Pirmasenser nähmen derzeit Anrufe aus Ostdeutschland unter anderem zum Thema Bürgergeld entgegen, bringt Weißler ein Beispiel.

Die Agentur für Arbeit benutzt für telefonische Anfragen ein bundesweites System, das anhand der Wartezeiten erkennt, dass weitere Ansprechpartner gebraucht werden. Ist das der Fall, werden die Telefon-Servicemitarbeiter Schritt für Schritt als erste Ansprechpartner zugeschaltet. Vor allem am Montagmorgen werde das passieren, hatte Peter Weißler im September erläutert, als er die Pläne für Pirmasens vorstellte. Montag sei der Tag, an dem bei den Arbeitsagenturen die Telefone nie stillstehen. Solche Servicecenter gibt es auch in Magdeburg und Hannover.

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