Worms Mastercard-Deal: Pfälzer Firma arbeitet mit Weltmarkführer zusammen

Hinter der Mastercard steckt eines der größten Unternehmen der Welt.
Hinter der Mastercard steckt eines der größten Unternehmen der Welt.

Das Unternehmen Kobil mit Sitz in Worms ist unter anderem im Bereich digitale Identität und Smartcards tätig. Nun hat die Firma mitgeteilt, sie werde ihre Technologien in die Weiterentwicklung des weltweit agierenden Zahlungsdienstleisters Mastercard einbringen.

Gegründet im Jahr 1986 von İsmet Koyun, bietet Kobil nach eigenen Angaben Technologie-, Zahlungs-, Identitätssicherheits- und sichere SuperApp-Lösungen an. Mit rund 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist das Unternehmen in der Türkei, Deutschland, der Schweiz, den USA und Großbritannien aktiv. Die verwendete Technologie ist mit der Bankenaufsichts- und Regulierungsbehörde konform, was für die Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer Mastercard ein wichtiger Faktor ist.

Projekt in Afrika

Die zwischen den beiden Unternehmen aktuell unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die Wormser Kobil GmbH mit Mastercard weltweit in verschiedenen Projekten zusammenarbeitet. Insbesondere bei Smart-City-Anwendungen könne das Wormser Unternehmen seine Erfahrungen einbringen, heißt es. „Unser erstes gemeinsame Projekt wird eine Pilotstudie sein, die zunächst mit Mastercards Operationen in der MEA-Region, also dem Nahen Osten und Afrika, beginnen“, sagt der Geschäftsführer der Kobil-Gruppe, Ismet Koyun.

Basierend auf diesen Erfahrungen sei das Ziel, nach und nach weitere Märkte zu erschließen. Das Mastercards-Netzwerk umfasst weltweit rund 80 Staaten. Der Sitz des börsennotierten Unternehmens ist in New York. Rund 30.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind für Mastercard tätig.

App in Istanbul

Mastercard gilt neben dem Mitbewerber Visa als einer der größten Zahlungsdienstleister weltweit und ist vor allem für seine Kreditkarte bekannt. „Ein potenzielles Ausmaß, das uns vor große Aufgaben und größten Aufwand stellen wird“, so Koyun weiter.

Er verweist auf das Engagement in der türkischen Metropole Istanbul. Dort hat sein Unternehmen Kobil eine seit zwei Jahren funktionierende App im Auftrag der Stadtverwaltung installiert, die 16 Millionen Bewohner und Bewohnerinnen miteinander verbindet.

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