HARTHAUSEN RHEINPFALZ Plus Artikel Tischtennis: ASV III steigt auf

Nur auf dem Papier eine dritte Mannschaft: von links Thomas Mangold, Jochen Bernhard, Stefan Goldschmidt, Friedhelm Kapp und Ral
Nur auf dem Papier eine dritte Mannschaft: von links Thomas Mangold, Jochen Bernhard, Stefan Goldschmidt, Friedhelm Kapp und Ralph Wetzel.

Mit nur einer Niederlage in neun Partien und 15:3 Punkten sicherte sich der ASV Harthausen III in der Kreisklasse A Nord-Ost den Meistertitel und steigt in die Kreisliga auf.

„Mit dem Meistertitel war wohl zu rechnen, zumal die Mannschaft von der Zusammenstellung her sehr konstant war“, erklärt Teamkapitän Gunter Römer. Bereits der Start in die Saison verlief ausgezeichnet. Mit zwei 8:0-Erfolgen gegen den ASV Waldsee III und den TTC Speyer II offenbarte Harthausen gleich seine Stärke.

Siegesserie reißt

Es folgten zwei weitere Siege, bis gegen den TSV Speyer die Siegesserie riss. Der bis zum Ende härteste Konkurrent in Sachen Meisterschaft knöpfte Harthausen in einer engen Partie, beim 8:5, gleich beide Punkte ab. Es blieb die einzige Niederlage.

Deutlich gingen die übrigen Partien, abgesehen von der mit dem TTV Römerberg II, an Harthausen. Gegen den erkämpfte sich der ASV trotz langen Rückstands noch ein Remis. Den Titelgewinn begünstigten zwei nicht zu erwartende Niederlagen des TSV Speyer III gegen die eigene Vierte und den TTC Speyer II.

Die Grundlage

Bis zum vorletzten Spieltag lag Harthausen lange Zeit hinter dem Klassenprimus aus der Domstadt. „Entscheidend war mit Sicherheit, dass Stefan Goldschmidt die Saison mit einer Bilanz von 12:1-Siegen und Friedhelm Kapp von 12:0 durchgezogen haben, mit Sicherheit die Grundlage des Erfolges“, teilt Römer fest.

Er merkt aber gleichzeitig an, dass es auch wichtig gewesen sei, dass fast alle Spieler, gerade wegen der großen mannschaftlichen Geschlossenheit, zu jedem Spiel einsatzbereit gewesen seien. So gab es entgegen vieler Teams noch einen echten Stamm. Jochen Bernhard absolvierte gleich alle neun Partien, Friedhelm Kapp fehlte nur in einem Match.

Am Überlegen

Goldschmidt trat sieben Mal für den ASV Harthausen III in dieser Saison an. Mit Blick auf die nun kommende Runde stellt sich, wie bei vielen Kreisklassen-Aufsteigern, die Frage, ob überhaupt der Sprung in die Kreisliga gewagt wird. Denn dort spielen sie statt zu viert mit sechs Akteuren pro Mannschaft.

Diesen Sprung lehnen eine Vielzahl von Teams im Pfälzischen Tischtennisverband für sich ab, auch, weil es schon personell gar nicht möglich ist. Denn sechs Spieler reichen zumeist nicht aus, da es auch Ausfälle gibt. Insbesondere kleine Dorfvereine haben mit dem nach dem Aufstieg mehr benötigten Personal so ihre Probleme.

Wagnis eingehen

Eben dieses Schritt will der ASV gehen, obwohl sich personell einiges tut. „Ob sich der Erfolg dort fortsetzen lässt, bleibt abzuwarten“, meint Römer. „Da wird sich vieles verändern. Einige Spieler von ASV II werden nicht mehr spielen. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die ehemaligen Spieler von ASV III in der zweiten Mannschaft spielen.“

Aus der bisherigen Dritten wird quasi die Zweite. Die Spieler der vierten Garde treten nun als ASV Harthausen III an. Eine vierte Auswahl gibt es nach den Worten von Römer nicht mehr. „Zudem muss man auch abwarten, ob dann die neue Mannschaft ASV Harthausen III an ähnlichem Erfolg anschließen wird“, erklärt der Teamkapitän.

Der Sprung in die Kreisliga ist für viele Klubs eben ein besonderer, solange mit unterschiedlichen Mannschaftsstärken gespielt wird.

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