Römerberg RHEINPFALZ Plus Artikel Tennis: Turnier beim TCR

Stark gefordert: Andreas Spieß.
Stark gefordert: Andreas Spieß.

Von einem sehr schönen Turnierverlauf sprach der Sportwart des TC Römerberg, Bernhard Bockstiegel, gegen Ende der Spardabank Leistungsklassen-Wettbewerbe für Herren und Damen auf der eigenen Anlage. Obwohl das Teilnehmerfeld klein war, gab es Tennis vom Besten. Lokalmatador Jean Betzer enttäuschte nicht, und Spieler aus Dudenhofen machten auf sich aufmerksam.

Schon die Gruppenspiele buchte Betzer (LK 14,8) auf sein Konto. Im Endspiel begegnete er Vereinskollege Andreas Spieß (LK 13,3). Dessen Nachteil: Ihm blieben nur zwei Stunden Regenerationszeit, bis er gegen Betzer in die Endrunde ging. Ein klares 6:0, 6:1 krönte das Turnier des Favoriten.

Ein Tennis-Abenteuer lieferten die Herren 30. „Das war ganz eng“, kommentierte Bockstiegel. Drei Cracks erzielten je drei Siege am Ende der Gruppenspiele. Über die Unterbewertung errang Marco Sofsky (LK 16,2) den Sieg, einer der drei Dudenhofener, der für die Herren 30 meldeten.

Schön anzusehen

Clubkamerad Timm Rosengarten (LK 14) belegte Platz zwei. „Jedes Spiel in dieser Gruppe war schön anzusehen“, betonte Bockstiegel. Ein ehemaliger Römerberger marschierte souverän an die Spitze der Herren 40. Timo Keim (LK 13), aktuell für den TC Schifferstadt aktiv, fuhr beim LK-Turnier des TCR in der Vergangenheit schon mehrfach Siege ein.

Der deutliche Vorsprung in der Leistungsklasse schlug sich im Ergebnis nieder: nach zwei haushohen Siegen ging Keim unangefochten vom Platz. Für Sebastian Thol (LK 16,6) vom TC Dudenhofen, der den Gruppensieg bei den Herren holte, reichte es im Finale nicht, um sich gegen Björn Stransky (LK 12,4) vom TC Siebeldingen durchzusetzen: zweimal 1:6.

Eine Herausforderung für alle bildete das neue LK-System. „Das ist sehr dynamisch“, beschrieb Maria Wennemaring-Karasu, die mit Dagmar Lehr als eingespieltes Doppel die Turnierleitung übernahm. Tagesaktuell würden die auf Kommastellen berechneten LKs zugrunde gelegt.

Titelverteidiger passt

„Vorjahressieger Daniel Gouverneur konnte deshalb nicht melden. Er hatte LK 11,6. Es durften aber erst Spieler ab LK 12 starten“, nannte Lehr ein konkretes Beispiel. Nur sehr wenige Damenmatches gab es beim Turnier auf dem Platz zu sehen. Ein Generationenduell lieferten sich im Finale Johanna Schüler (LK 12,9) und Lisa Kühner (LK 13,8),

Beide kommen vom BASF TC Ludwigshafen. Dynamik traf auf stringente Taktik, die sich letztendlich durchsetzte. Schüler gewann 6:2, 7:5. Die Favoritin der Damen 40, Susan Knochel (LK 16,8) vom TuS Heiligenstein, gewann zweimal souverän. „Sie hat nichts anbrennen lassen“, warf Wennemaring-Karasu ein.

Entspannter Einlass

Nachdenklich stimmte die Ausrichter die geringe Meldezahl der Spielenden an sich. „Möglicherweise liegt es an der verschobenen Medenrunde“, so Bockstiegel. Die lief am Wochenende zum Teil parallel. Über die Resonanz auf den Zuschauerplätzen gab es keine Klagen.

Entspannter als im vergangenen Jahr ging es hinsichtlich der Corona-Verordnungen zu. Eine Registrierung der Gäste am Eingang fiel diesmal aus.

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