Speyer Sportnotizen: Gewichtheben: Meister startet in Saison

Wie Aufsteiger AV 03 Speyer II in der 2. Bundesliga, will auch die Erstbundesliga-Mannschaft des Athletenvereins zum Saisonstart Flagge zeigen. „Ich schließe eine Niederlage aus und möchte mit unserem Team an 900 Kilopunkte herankommen“, sagte Abteilungsleiter Frank Hinderberger vor dem Kampf beim 1. KSV Durlach (Samstag, 19 Uhr). Die Karlsruher können es dem auf zwei Positionen verstärkten Titelverteidiger allerdings schwer machen. Denn auch sie rüsteten in mindestens zwei Gewichtsklassen auf. Der viermalige deutsche Meister geht das Auftaktduell der Runde 2017/18 mit folgendem Aufgebot an: Erstmals mit der Schwedin Patricia Strenius und dem Slowaken Matej Kovac, Tom Schwarzbach, Alexej Prochorow, Björn Günther, Jürgen Spieß, André Winter und Christina Spindler. Speyers Nordhalle ist Heimstätte von Oberligist SG TV Dürkheim/BI Speyer II, der am Samstag (15 Uhr) TuS Treis-Karden erwartet. Die Chancen stehen nicht schlecht. Im Gegensatz zu letzter Woche, als die SG stark ersatzgeschwächt bei ASC Mainz verlor, schöpft Trainer Andreas Merk aus dem Vollen. „Das wird uns auswärts öfter passieren, dass wir nicht mit stärkster Mannschaft antreten. Deshalb ist die Niederlage auch kein Beinbruch“, sagt Merk: „Am Samstag sind fast alle Spieler einsatzbereit. Das wird notwendig sein. Treis-Karden kann nicht nur viel Erfahrung in die Waagschale werfen, sondern besitzt auch eine enorme körperliche Präsenz. Da müssen wir alles aufbieten, um zu bestehen.“ Das Match ist richtungsweisend: Denn die Moselstädter starteten mit zwei Niederlagen in drei Spielen ähnlich bescheiden wie Dürkheim/Speyer. Der Tabellensituation nach sollte Verbandsligist AV 03 Speyer am sechsten Kampftag zum vierten Mal als Sieger die Matte verlassen können. Aber der Fünfte (6:4 Punkte) ist vorm Auftritt am Samstag (19.30 Uhr) bei KSV Worms (1:9) gewarnt. Seinen einzigen Zähler holte Worms nämlich bei Alemannia Nackenheim II, zuletzt 18:9-Gewinner in Speyer. 13:13 endete die Partie, obwohl Worms die Klassen bis 57 und 61 Kilo unbesetzt ließen und damit je 0:4 Punkte abgaben. AV-Abteilungsleiter Bernd Fahrnbach: „Die Sache gewinnen wir.“ Eine gute Vorstellung zeigte die HSG Dudenhofen/Schifferstadt II (A-Klasse) im Viertelfinale des Verbandspokals. Gegen die klassenhöhere TSG Haßloch unterlag sie vor 30 Zuschauern aber 27:30 (12:14). Die HSG führte nach zwölf Minuten 6:3 durch Annalena Scheibs Siebenmeter. Haßloch übernahm danach das Kommando. Aber bis zum 19:21 (39.) durch Iris Buchenau blieb Dudenhofen/Schifferstadt auf Tuchfühlung, nach dem 19:24 mit dem 26:27 (56.) wiederum durch Scheib noch mal. (56.). Tore: Scheib (11/6), Isselhard (4), Hoffmann (3), Branco dos Santos (3/1), Buchenau, Wendegatz (je 2), Schott, Manz (je 1).

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