Rudern
RG Speyer mit allen Booten zum Bundespokal
„Das ist eine große Truppe“, sagte Trainer Elias Fabian (19) im Gespräch mit unserer Zeitung, der das Team seit Herbst betreut: „Ich wusste, dass es alle schaffen können, wenn sie ihr Bestes geben.“ Das sei aber nie garantiert. Es könne immer viel passieren: „Sie sind alle perfekt gerudert und haben gute Zeiten erzielt.“
Drei Siege
Coach Fabian sprach zwar von kleinen Feldern. Aber auch kampflose Sieger müssen die Konkurrenzfähigkeit beweisen. Nicht jeder Erstplatzierte komme automatisch weiter. Fabian selbst schaffte es als Aktiver nie zum Bundeswettbewerb, weil er erst später einstieg. Nun führte er Nike Görtz/Lea Pfannendörfer (Leichtgewichts-Zweier 13/14 Jahre), Felix Kühner/Moritz Rügen (Zweier, 12/13 Jahre), Runa Seibert (13) zu Siegen, den leichten Jonathan Habermehl (14) unter vier Ruderern auf Platz zwei.
„Sie sind alle auf zack und haben Lust und Bock, sich jetzt vorzubereiten“, so Fabian. Nun bereitet er die Gruppe auch sonntags im Reffenthal auf die 3000- und 1000-m-Strecke vor. In der Woche vor den Wettkämpfen fährt er die Umfänge dann etwas zurück, um für die nötige Lockerheit der Muskulatur zu sorgen.
Heimspiel Fabian
Und wenn das Hochwasser wieder kommt, bittet der Speyerer eben auf den Ergometer oder zu Kraft-Ausdauer-Einheiten. „Saarburg war eine wichtige Regatta“, berichtete der Übungsleiter. In der Altersklasse gebe es nur wenige bundesweite Vegleichsmöglichkeiten wie nun in der Hauptstadt.
Dort geht’s übrigens auf die olympische Bahn von Grünau, und die kennt auch Fabian bestens, nicht zuletzt vom Vorbereitungslehrgang auf die Nachwuchsweltmeisterschaft zur eigenen Glanzzeit: „Das ist ein bisschen ein Heimspiel.“