Fussball
Pokal, wie wir ihn lieben
In die Rolle des Underdogs schlüpfte der FV Hanhofen zuhause gegen den eins höher spielenden A-Klasse-Vertreter SG Böhl-Iggelheim. Und trotz der 1:4 (1:1, 1:0)-Niederlage nach Verlängerung wusste er, was zu tun ist, nämlich durch Loris Gülebakan Mitte der ersten Spielhälfte in Führung zu gehen und die Geschichte der eigenen Pokalgesetze fortzuschreiben.
Klare Sache
Spät rettete sich Böhl-Iggelheim in die Verlängerung und zog recht schnell durch einen Elfmeter des eingewechselten Denis Frank in Front. Als FVH-ler Patrick Pogrzeba eine Zeitstrafe abbrummte, versenkte die SG einen weiteren Elfer durch Gabriel Stefan zur Entscheidung. Als einziger Vertreter unserer Region erreichte FV Berghausen die nächste Runde.
Im Derby mit FV Heiligenstein musste es ja auch einer schaffen, und die Narrenberger erfüllten ihre Aufgabe beim 2:0 (1:0). Klar, das schnelle 1:0 durch Tom Ruhnke (2.) spielte den Narrenbergern natürlich in die Karten. Und dennoch, es dauerte bis in die Overtime, ehe Jens Sommer mit seinem Treffer den Sack zu machte.
Böse Bauchlandung
Berghausens stellvertretender Vorsitzender Stephan Krieg berichtete im Gespräch mit unserer Zeitung zwar von einem relativ souveränen Sieg des Titelverteidigers vor knapp 250 Zuschauern, aber auch: „Wir haben dann schnell nachgelassen.“ Am Kerwesonntag (15 Uhr) kommt Aufsteiger VfL Neustadt.
TSV Lingenfeld blamierte sich dagegen im Duell zweier A-Klassisten beim FSV Schifferstadt II bis auf die Knochen: 0:8 (0:3) hieß es am Ende beim früheren Cupsieger. Schon in der Anfangsphase gerieten die Lingenfelder mit 0:2 auf die Verliererstraße. Auch frühe Wechsel nutzten da nichts mehr.