Speyer Katzen fahren die Krallen aus

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Speyer (clu). Das Spitzenspiel in der Zweiten Bundesliga Süd haben die Damen des TSV Towers Speyer-Schifferstadt gestern Abend zuhause gegen die BasCats USC Heidelberg mit 50:55 (25:30) verloren.

Die Towers brauchten einige Minuten und lagen zunächst mit 2:7 zurück, ehe sie ihren Rhythmus fanden. Dann entwickelte sich eine gute Begegnung zweier gleichwertiger Mannschaften. Beide Teams standen gut in der Abwehr und ließen nur wenige gute Schusspositionen zu. 11:12 stand es nach den ersten zehn Minuten. Der zweiten Abschnitt verlief ebenfalls ausgeglichen, bis sich die Gäste gegen Ende leicht absetzten. Nach dem Seitenwechsel gönnte sich Speyer-Schifferstadt aber eine Schwächephase und ließ Heidelberg kurz vor Schluss des dritten Viertels auf 42:28 davonziehen. Zum Auftakt der letzten zehn Minuten kamen die Einheimischen wieder heran. Mit 6:0 Punkten eröffneten die Towers das Viertel vor rund 200 Besuchern in der Osthalle. 80 Sekunden vor dem Abpfiff verkürzten sie auf 50:52. Die BasCats brachten das Spiel mit Glück und Geschick jedoch über die Zeit. „Wir haben gut verteidigt. 55 Punkte für Heidelberg zuzulassen, ist gut. Aber selbst haben wir zu wenig Körbe gemacht. 50 Punkte, damit kann man nicht gewinnen“, sagte TSV-Trainer Harald Roth, erkannte in der eigenen Offensivabteilung aber auch Positives. Spielentscheidend wirkte sich die Reboundbilanz aus, die der TSV 35:44 abgab: „Heidelberg hatte da körperliche Vorteile. Aber 19 Offensivrebounds für die, davon 14 vor der Pause, das ist zuviel. Unsere Freiwurfquote war diesmal unter 50 Prozent. Das geht gar nicht.“ Dafür gefiel ihm die kämpferische Leistung seines Teams. Trotz einiger Schwächungen durch einen Virus gaben die Towers über die gesamte Spielzeit alles. Gute Eindrücke hinterließen die jungen Marla Ruf, Cara Horz und Annika Netter. Beste Werferinnen für Speyer-Schifferstadt waren Uta Gelbke (14), Martina Kraus (10) und Jennifer Mocanu (9). Für die Gäste, die ihren zweiten Tabellenplatz festigten, traf Erica Carlson (13) zweistellig. Die Towers bleiben im Rennen um die Play-off-Ränge punktgleich mit München und Bamberg. So spielten sie TSV Towers Speyer-Schifferstadt: Gelbke (14), Kraus (10), Mocanu (9), Weynandt (6), Horz (4), Klein (2), Verboom (2), Netter (2), Faul (1), Jalalpoor, Ruf.

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