Dudenhofen
Fußball: FVD überrennt Elversberg beim 4:0
In Dudenhofen kehrt personelle Kontinuität ein. Im Vergleich zum vergangenen Spiel bei Hertha Wiesbach wechselte Trainer Steffen Litzel nur einmal. Top-Stürmer Julian Scharfenberger feierte sein Startelf-Comeback, nachdem er im Saarland bereits nach Einwechslung traf.
Ansonsten blieb Litzel bei der bewährten Viererkette um Abwehrchef Kevin Hoffmann, unterstützt von den immer fleißigen und zweikampfstarken Sechsern Rami Zein/Timo Enzenhofer. Zusammen mit der hochkarätig besetzten Angriffsreihe aus Paul Stock, Marvin Sprengling und Michael Bittner passt das zurzeit einfach in Dudenhofen.
Am Samstag gegen Elversberg arbeiteten sich Hausherren und Gäste eine halbe Stunde aneinander ab. Die Saarländer kamen besonders durch einen Kopfball von Innenverteidiger Jonas Holzweissig recht gefährlich vor das FVD-Gehäuse.
Der Knackpunkt
Nach 32 Minuten dann der Knackpunkt im Spiel: Ein Bittner-Pass landet im Strafraum an der Hand von Holzweissig. Der ging mit Gelb-Rot runter, Abwehrturm Hoffmann verwandelte vom Punkt zur Führung. Von da an ließ der FVD den Ball laufen.
Die Kontinuität im Dudenhöfer Vortrag machte sich vor allem durch die Automatismen bemerkbar, die immer besser funktionieren. Ein Beispiel: Nach Ballgewinn auf der rechten Seite klappte das schwarz-gelbe Umschalten gut, Flügelflitzer Bittner zog nach innen und fand Zehner Stock.
Der umkurvte Gästekeeper Blankenburg, rutschte dabei noch fast aus und schob zum 2:0 ein (40.). Die Szene zeigt sinnbildlich, die Mannschaft ist langsam wirklich eingespielt und kennt die Laufwege der Nebenleute immer besser.
Sehr beständig
Die Beständigkeit in den Auftritten des FVD „sieht man ja auch ganz klar an der Leistung“, wie Dudenhofens Sportliche Leiter Florian Kober in der Halbzeit anmerkte. Nach Wiederanpfiff schaltete der FVD lange Zeit eher in den Verwaltungsmodus, hatte das Geschehen mit einem Mann mehr jedoch immer unter Kontrolle.
„Da hätte ich mir gewünscht, dass wir früher auf das 3:0 gehen“, merkte FVD-Coach Litzel auf der Pressekonferenz an. Nach einer Stunde verließ Scharfenberger den Platz. Der Stürmer war zweifelsohne ein Gewinn fürs Offensivspiel der Hausherren, ist aber nach Verletzung noch nicht bei 100 Prozent.
In den Schlussminuten der Partie zog Dudenhofen noch einmal an. Die eingewechselten Tolga Barin (84.) und Marius Schafhaupt (85.) sorgten für klare Verhältnisse.