Speyer Der dreifache Letzte

DUDENHOFEN. Sind aller guten Dinge drei, dann steht Verbandsligist FV Dudenhofen heute Abend ein Sieg ins Haus. Um 19.30 Uhr wird das am 20. Oktober des Vorjahres (13. Spieltag der Vorrunde) und auch am 1. März 2014 erneut ausgefallene Meisterschaftsmatch gegen die TSG Kaiserslautern nachgeholt.

Dudenhofen bietet sich direkt nach der unverdienten 0:2-Heimniederlage gegen den SV Morlautern die gute Gelegenheit, sich mit einem Erfolg den Frust vom Leib zu schießen. Nach der 1:3-Niederlage am vergangenen Samstag bei der SG Rieschweiler ist Kaiserslautern dagegen dreimal Letzter: in der offiziellen Tabelle mit 14 Punkten und 23:56 Toren, im Heimklassement mit zehn Zählern und 14:22 Treffern und in der Auswärtsstatistik noch sieglos mit vier Punkten bei 9:34 Toren. Trotz der Heimniederlage geht der FV weiter als Tabellensiebter ins Nachholspiel mit 34 Zählern und dem ausgeglichenen Trefferverhältnis von 37:37. Zu Hause holten die Schwarz-Gelben in zwölf Partien sechs Dreier, drei Unentschieden, 24:22 Tore und sind deshalb zumindest von der Papierform her der Favorit der Begegnung. Alles andere als ein Triumph wäre deshalb eine Enttäuschung. Im Vorjahr siegten die Spargeldörfler zu Hause 1:0, bei der TSG sogar mit 4:0. Noch steht die Partie aber null zu null. FVD-Trainer Christian Schultz ist deshalb auch nicht so kühn, von einem Selbstläufer zu sprechen. „Kaiserslautern braucht im Kampf gegen den Abstieg drei Punkte“, sagte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Eine weitere Niederlage wäre nämlich eine Vorentscheidung. Wir sind gewarnt, werden nicht den Fehler begehen, den Gegner zu unterschätzen, wollen unser drittletztes Heimspiel gewinnen.“ Für Maher Saleh, Coach der TSG, ist Dudenhofen zwar der Favorit, aber Kaiserslautern noch nicht abgestiegen und das Spiel noch nicht verloren, obwohl die Mannschaft nicht in Bestbesetzung aufläuft. „Wir haben beim 1:0 gegen Hohenecken gut gespielt und verdient gewonnen. Bei der 1:3-Niederlage in Rieschweiler hatten wir viele Ausfälle zu verkraften. A-Junioren mussten aushelfen wie auch heute Abend in Dudenhofen. Den Jungs wird aber kein Druck auferlegt. Sie sollen das zeigen, was sie können. Vielleicht reicht es zu einer Überraschung.“ (hm)

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