Fußball TuS Leimen: AH-Erfolgscoach hört nach Platz drei auf

2022 jubelten die AH-Kicker nach dem Pokalsieg im rot-weißen Nebel ihrer Fans: von links Doppeltorschütze Christoph Sommer, Sven
2022 jubelten die AH-Kicker nach dem Pokalsieg im rot-weißen Nebel ihrer Fans: von links Doppeltorschütze Christoph Sommer, Sven Hoffmann, Trainer Rainer Aulfinger und Oliver Orth.

Platz drei sprang am Samstag bei der Ü40-Meisterschaft des Südwestdeutschen Fußballverbands für den TuS Leimen heraus. „Das ist eher enttäuschend, denn es war mehr drin“, sagte TuS-Spieler Ronny Gütermann.

Zum Auftakt gegen die SG Kohlbachtal/Lauterbach dominierte Leimen klar das Geschehen in den zweimal zwölf Minuten. Ein Tor wollte aber nicht gelingen, so dass es beim 0:0 blieb. Gegen Bretzenheim gelang dann ein 1:0-Erfolg, weil vorne Gütermann traf und hinten Ex-Regionalligaspieler Markus Lechner die Defensive stabil hielt. Im dritten und letzten Gruppenspiel gegen die SG Neuburg/Berg mussten die Südwestpfälzer dann eine 0:2-Niederlage einstecken. Punktgleich mit Bretzenheim beendete Leimen die Gruppenphase und wurde Zweiter hinter Neuburg/Berg, weil der direkte Vergleich mit Bretzenheim den Ausschlag gab. Im Elfmeterschießen um Platz drei parierte der für Stammkeeper Oliver Orth ins Tor gewechselte Sven Hofmann zwei Bälle und verhalf dem TuS somit zu einem 4:3-Erfolg.

Rainer Aulfinger war in den vergangenen sieben Jahren ein extrem erfolgreicher Trainer der Leimener Altherren. Nun hört er auf. „Ich gehe mit sehr viel Wehmut, zumal ich eine wunderbare Zeit hatte“, sagte Aulfinger. Er wolle nun seine sportlich aktiven, talentierten Kinder mehr unterstützen. Gütermann: „Ohne Rainer wären wir nie so erfolgreich gewesen. Mit ihm haben wir an drei deutschen Meisterschaften bei den Ü32-Männer teilgenommen und zuletzt Platz fünf erreicht. Er fand immer die richtigen Worte.“

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