Tischtennis
TTC Nünschweiler: Zweiter Sieg im dritten Spiel
Am Samstag unterlagen die Südwestpfälzer dem ersatzgeschwächten Regionalliga-Absteiger TTF Frankenthal mit 3:7. Tags darauf gelang ein 9:1-Sieg gegen Aufsteiger TuS Weitefeld-Langenbach, der ein besonderes Talent in seinen Reihen hat.
„Ich hatte gestern zum ersten Mal wieder den Schläger in der Hand, wollte mal probieren, wie es sich anfühlt“, sagte Nünschweilers Ex-Pfalzmeister Henry Wiche, der am ersten Spieltag verletzungsbedingt pausiert hatte, zu seinem Einsatz gegen Frankenthal mit zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz und einer Niederlage im Doppel. Er wolle nun erst einmal wieder richtig das Training aufnehmen, weshalb er bereits am Sonntag noch mal aussetzte: „Wir haben gute Ersatzspieler, da muss ich nicht unbedingt spielen.“ Gegen Frankenthal sei „ein wenig mehr drin gewesen“. Er sah die beiden Doppelniederlagen zu Beginn als Knackpunkt. Insbesondere Fabian Freytag/Thomas Veith hatten in ihrem Doppel eine echte Siegchance, unterlagen aber Christian Stofleth/Peter Beranek nach 2:1-Satzführung noch. Frankenthal war ohne seine beiden Topspieler Ignas Navickas und Christopher Simonis angereist.
14-jähriges Top-Talent
Einen Tag später gegen Weitefeld-Langenbach, das gerade erst aus der Verbandsoberliga in die Oberliga zurückgekehrt ist, war Nünschweiler von Beginn an überlegen. „Im Doppel war Rouven Niklas sehr stark. Er ist wieder voll im Training“, lobte Wiche. „Die beiden Doppelsiege zu Beginn waren sehr wichtig“, fügte Nünschweilers Betreuer Peter Becker an. Niklas siegte an der Seite von Marcel Dohmen in vier engen Sätzen gegen René Wallmeroth und den erst 14-jährigen Phil Schweitzer, der bei den deutschen U15-Meisterschaften Bronze im Doppel gewann. „Schweitzer gehört in der U14 zu den Topspielern in ganz Deutschland“, betonte Becker. Der junge Angriffsspieler aus dem Westerwald stellte auch Rouven Niklas im Einzel vor Probleme. Vier Sätze benötigte Niklas, um Schweitzer zu bezwingen. Mit harten Bällen, die er weit nach außen platzierte, setzte er sich gegen Weitefelds Nachwuchs-Ass durch.
Nünschweiler ließ kaum Chancen aus zu punkten. Nur Marcel Dohmen verpasste es beim 1:2-Satzrückstand gegen Wallmeroth, eine 8:4-Führung zum Satzausgleich zu nutzen. Wallmeroth spielte nach vorne und gewann so doch noch mit 12:10, nachdem Dohmen zwei Matchbälle abgewehrt hatte. „Das waren mal wieder zwei ganz wichtige Punkte“, meint Becker, der sichtlich gelöst war nach dem zweiten Saisonsieg.
Verwirrende Tabelle
TTC Nünschweiler liegt nach drei Spielen mit 4:2 Punkten auf dem dritten Platz einer etwas verwirrenden Tabelle, haben doch manche Teams wie Spitzenreiter Nassau (8:0) schon vier Partien absolviert, während Heusweiler erst einmal antrat.
SO SPIELTEN SIE
TTC Nünschweiler - TTF Frankenthal 3:7. Henry Wiche/Marcel Dohmen - Martin Roth/Maurice Engel 7:11, 11:9, 4:11, 7:11, Fabian Freytag/Thomas Veith - Christian Stofleth/Peter Beranek 11:9, 1:11, 12:10, 10:12, 5:11, Freytag - Beranek 11:9, 5:11, 11:0, 8:11, 11:9, Wiche - Stofleth 12:10, 6:11, 2:11, 8:11, Dohmen - Engel 12:10, 5:11, 11:4, 7:11, 7:11, Veith - Roth 10:12, 12:10, 9:11, 11:3, 9:11, Freytag - Stofleth 8:11, 5:11, 11:9, 11:8, 12:10, Wiche - Beranek 7:11, 6:11, 9:11, Dohmen - Roth 9:11, 7:11, 11:6, 1:11, Veith - Engel 12:10, 12:10, 11:8
TTC Nünschweiler - TuS Weitefeld-Langenbach 9:1. Fabian Freytag/Thomas Veith - Paul Richter/Felix Meyer 11:5, 11:1, 11:3, Marcel Dohmen/Rouven Niklas - René Wallmeroth/Phil Schweitzer 15:13, 19:17, 11:13, 11:5, Freytag - Richter 11:3, 11:7, 11:6, Dohmen - Wallmeroth 8:11, 11:9, 6:11, 10:12, Veith - Meyer 11:6, 11:6, 11:9, Niklas - Schweitzer 11:13, 11:4, 11:5, 11:7, Freytag - Wallmeroth 11:9, 11:5, 11:9, Dohmen - Richter 11:9, 8:11, 11:2, 11:6, Veith - Schweitzer 11:8, 7:11, 11:9, 11:7, Niklas - Meyer 11:6, 11:6, 11:5.