Tischtennis
TTC Nünschweiler muss in der Oberliga zwei Niederlagen hinnehmen
Zwei Niederlagen für den TTC Nünschweiler in der Tischtennis-Oberliga: Auf das 3:7 am Samstag bei der DJK SV RW Finthen folgte am Sonntag eine 4:6-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten, den TTC Oggersheim.
„Im Großen und Ganzen ist es ärgerlich, dass wir da nichts mitgenommen haben. Wegen der Aufstellung des Gegners muss man aber auch sagen, dass es auch kein Beinbruch ist. Gegen die kann man verlieren“, kommentierte der Nünschweilerer Timo Schultz die Niederlage in Mainz-Finthen. Henry Wiche fehlte in dieser Partie wegen einer Erkältung. Bei Finthen hingegen kam Frederik Stadler, der auch schon in Luxemburg und im saarländischen Limbach hochklassig aktiv gewesen war, zu seinem erst zweiten Saisoneinsatz. „Wenn Stadler spielt, sind die gleich viel besser“, sagte Schultz zu Finthen, das vor dem Spieltag noch auf dem Relegations-Abstiegsplatz gelegen hatte.
Starker Beginn gegen Oggersheim
Fabian Freytag gewann für Nünschweiler sein erstes Einzel noch, hatte dann aber gegen Stadler in fünf Sätzen das Nachsehen. „Es war ein starkes Spiel von Stadler gegen Fabian“, meinte Schultz, der selbst beide Einzel verlor, sich dabei Jurij Magit erst in der Satzverlängerung des fünften Durchgangs geschlagen gab. „Bei mir lief es nicht so gut, und meine Gegner haben ziemlich gut gespielt.“
„Wenn wir hier etwas holen würden, wäre es schon eine große Überraschung“, urteilte Nünschweilers Betreuer Peter Becker noch vor den Eingangsdoppeln am Sonntag gegen den TTC Oggersheim. Nachdem beide Partien ein gutes Ende für Nünschweiler fanden, wuchsen Beckers Hoffnungen. Wiche, am Sonntag wieder an der Platte, kämpfte den früheren Zweitligaspieler Pawel Foltanowicz in vier Sätzen nieder. Freytag hatte gegen Störspieler Francesco Maragioglio jedoch im Anschluss das Nachsehen. Damit 3:1 für die Südwestpfälzer, doch die Führung war schnell dahin. In gleich fünf Einzeln hintereinander hatte Nünschweiler das Nachsehen. Erst Timo Schultz gelang gegen Angriffsspieler Kevin Rief noch ein Zähler. Da allerdings war die Partie bereits zugunsten der Vorderpfälzer entschieden.
Nünschweiler liegt nun vor dem letzten Hinrundenspiel am 3. Dezember gegen die TTG Mündersbach mit 9:9 Punkten auf Platz fünf.
SO SPIELTEN SIE
DJK SV RW Finthen - TTC Nünschweiler 7:3. Frederik Stadler/Danny Rudolph - Marcel Dohmen/Timo Schultz 8:11, 11:7, 11:6, 11:4, Jan Stippich/Jurij Magit - Fabian Freytag/Thomas Veith 8:11, 5:11, 7:11, Stadler - Dohmen 11:9, 11:8, 6:11, 11:2, Stippich - Freytag 9:11, 10:12, 11:9, 14:16, Magit - Schultz 11:6, 11:9, 6:11, 1:11, 13:11, Lorenz Wacker - Veith 5:11, 11:7, 10:12, 11:2, 12:14, Stadler - Freytag 11:5, 10:12, 11:5, 10:12, 11:3, Stippich - Dohmen 5:11, 11:5, 11:9, 16:14, Magit - Veith 9:11, 13:11, 11:8, 11:7, Wacker - Schultz 11:8, 12:10, 11:6
TTC Nünschweiler - TTC Oggersheim 4:6. Marcel Dohmen/Tim Schultz - Pawel Foltanowicz/Sascha Gemar 10:12, 11:4, 11:7, 4:11, 11:4, Fabian Freytag/Henry Wiche - Francesco Maragioglio/Kevin Rief 9:11, 11:9, 11:8, 5:11, 11:8, Freytag - Maragioglio 4:11, 12:10, 8:11, 7:11, Wiche - Foltanowicz 8:11, 11:9, 11:8, 12:10, Dohmen - Rief 9:11, 4:11, 6:11, Schultz - Gemar 3:11, 8:11, 9:11, Freytag - Foltanowicz 7:11, 6:11, 10:12, Wiche - Maragioglio 11:7, 3:11, 3:11, 6:11, Dohmen - Gemar 5:11, 4:11, 0:11, Schultz - Rief 11:7, 11:9, 6:11, 11:5.