Fußball
Timo Landoll ist nach langer Zwangspause wieder fit
„Nach dem Wechsel musste ich mich erst einfinden und mein Fitnesslevel aufbereiten, das durch die vorherige Verletzung gesunken ist. Die letzten drei, vier Wochen bin ich besser drin“, berichtet der gelernte Werkzeugmacher, der sich seit vergangenem Jahr und noch bis Sommer 2024 an der Meisterschule in Kaiserslautern zum Maschinenbautechniker fortbildet.
Die vergangenen vier Jahre spielte Landoll, der in Harsberg wohnt und die gesamte Jugendzeit beim SV Hermersberg absolvierte, beim SC Weselberg. Der Kontakt nach Pirmasens sei über Attila Baum zustande gekommen, der in Weselberg sein Teamkollege war, früher lange beim FKP spielte und sich aktuell auf der Husterhöhe im Hintergrund engagiert. „Ich habe den Drang, mich weiterzuentwickeln, und wollte etwas Neues versuchen. Wenn es nicht klappt, kann ich auch wieder zurückgehen“, erklärt Landoll seinen Schritt in die Verbandsliga.
Diagnose Kreuzbandriss
Vor zwei Jahren riss bei ihm das Kreuzband im rechten Knie. Es folgten eine Operation und eine lange Zwangspause. Das Knie sei mittlerweile wieder komplett intakt, so dass sich der athletische Fußballer auf seiner Lieblingsposition im defensiven Mittelfeld voll einbringen kann. „Meine Stärken liegen im Zweikampf und in der Fitness. Darüber komme ich ins Spiel“, beschreibt sich Landoll.
In Pirmasens müsse er sich nicht nur im Spiel, sondern auch in jedem Training immer wieder beweisen. „Da ist schon eine andere Qualität drin als zuvor in Weselberg. Das Training macht sehr viel Spaß, und ich haue mich voll rein“, sagt Landoll. Zu den alten Kollegen halte er nach wie vor Kontakt: „Wenn wir selbst nicht spielen und ich es einrichten kann, bin ich in Weselberg am Sportplatz.“
Verlieren ist keine Option
Mit Kevin Büchler wechselte ein guter Freund Landolls von Weselberg zum FKP. Der schmächtige Linksfuß ist bereits einen Schritt weiter und spielt regelmäßig im Oberligateam. „Natürlich ist das ein Fernziel, vielleicht auch mal dorthin zu kommen“, bestätigt Landoll. Doch zunächst liegt der Fokus auf der Partie am Sonntag (15.30 Uhr) bei der TSG Bretzenheim. „Verlieren steht da keinesfalls zur Debatte, denn nach hinten kann alles passieren“, sagt Landoll vor der Fahrt zu den Mainzern, die nur einen Zähler (14) weniger als der FK Pirmasens II aufweisen.