Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Sehr starke Weselberger

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Fußball-Bezirksligist SC Weselberg ließ auch bei seinem dritten Auftritt im Verbandspokal nichts anbrennen und setzte sich am Sonntagabend beim A-Klässler FV Münchweiler deutlich mit 6:0 (3:0) durch.

Wie bei ihren ersten beiden Pokalauftritten legten die Weselberger los wie die Feuerwehr. Benötigte das Team um Spielertrainer Felix Assel gegen Petersberg 14 Minuten und gegen Clausen 15 Minuten, um mit 2:0 in Führung zu gehen, so dauerte es in Münchweiler immerhin 18 Minuten, ehe der SCW zum zweiten Mal jubeln durfte. Der regionalligaerfahrene und im Sturmzentrum eingesetzte Ex-Trainer Attila Baum (34) in der 7. Minute und Assel in Minute 18 brachten die in der ersten Hälfte sehr dominanten Gäste mit 2:0 in Führung.

Weselberg spielte sehr gefällig, oft über die Außen und kam zu zahlreichen weiteren Möglichkeiten. Doch weil nur der eminent gefährliche Kevin Büchler noch vor dem Seitenwechsel eine dieser Chance mit seinem bereits sechsten Pokaltreffer zum 3:0 (23.) nutzen konnte, hielt sich der Schaden für Münchweiler noch in Grenzen. Baum, Büchler, Assel und Patrick Huffmann vergaben im ersten Abschnitt weitere beste Möglichkeiten. Münchweiler agierte zu defensiv, vor allem mit zu viel Respekt, um Weselbergs Kasten ernsthaft in Gefahr zu bringen. Der erste und einzige Schuss von Münchweiler ging in der 45. Minute weit über den Weselberger Kasten.

Nach dem Seitenwechsel startete Weselberg erneut blitzartig. Drei Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, als Büchler das 4:0 markierte. Münchweiler agierte nun zunächst weniger defensiv und wurde fast belohnt, doch Mario Doniat traf nach einem Eckball am „langen Pfosten“ stehend nur den Pfosten des Weselberger Kastens (55.). Danach ließ der Münchweilerer Schwung wieder nach. Auch Weselberg nahm zusehends etwas den Fuß vom Gas, blieb dennoch torgefährlich und legte in Person von Jascha Conzelmann (75.) und Yannick Peifer (80.) das 5:0 und 6:0 nach. SCW-Trainer Assel wechselte durch und brachte mit Julian Dopp, Philip Schmenger und Torschütze Peifer junge Kräfte.

„Die eingewechselten Spieler fügten sich sehr gut ein. Wir sind in dieser Saison in der Breite besser aufgestellt als in den vergangenen Jahren“, resümierte ein sehr zufriedener SCW-Spielleiter Wendelin Bold. Derweil verbrachte SCW-Kapitän Steffen May im Tor einen geruhsamen Sonntagnachmittag und zog in die dritte Verbandspokalrunde ein.

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