Pirmasens Mit Cheerleader und Verlosung

PIRMASENS. Die Rollen im Fußball-Kreispokalfinale der Männer am morgigen Donnerstag im Stadion Husterhöhe in Pirmasens sind klar verteilt: Der TSC Zweibrücken ist als frisch gebackener Meister der A-Klasse der Favorit im Duell mit dem A-Klasse-Achten FK Clausen.

Zu dominant marschierte der TSC zum Titel, leistete sich in 26 Begegnungen nur eine Niederlage. Das Torverhältnis von 91:17 ist überragend. Clausens Bilanz ist mit zehn Siegen, fünf Unentschieden und elf Niederlagen leicht negativ, das Torverhältnis mit 65:57 leicht positiv. „Es sind nicht viele, die an eine Chance von uns glauben“, sagt FKC-Spielertrainer Christian Gessner. Doch gerade darin sehe er auch eine Chance. Nicht selten habe gerade im Pokal der Außenseiter für eine Überraschung gesorgt. Allein die Tatsache, dass Clausen wie in der vorigen Saison ins Finale eingezogen ist, sei als ein Erfolg für die Schwarz-Gelben zu werten. Es sei vor allem für die jungen Spieler im Team „etwas Besonderes, im Stadion um den Titel zu spielen“, befindet Gessner, der dort selbst in der Saison 2009/10 in drei Partien für den FK Pirmasens um Oberligapunkte kämpfte. Fakt sei: „Wir haben überhaupt keinen Druck.“ Noch offen war gestern Nachmittag, ob Clausens Top-Torjäger und Kapitän Markus Jost nach seiner Roten Karte am vorigen Sonntag im A-Klasse-Spiel gegen Münchweiler im Pokalfinale gesperrt sein wird. Laut Gessner war der Platzverweis nicht berechtigt. In der Punkterunde siegte der TSC Zweibrücken zweimal gegen Clausen. TSC-Trainer Sanel Nuhic sieht in seiner jungen Mannschaft auch nach vollendeter Meisterschaft noch jede Menge „Hunger“. Die Spieler seien heiß auf einen weiteren Titel, von nachlassender Spannung und Konzentration könne keine Rede sein: „Die Jungs sind viel zu ehrgeizig, um nicht auch im Pokal alles zu geben.“ Im Halbfinale hatte der TSC Schwerstarbeit zu leisten. Erst nach Verlängerung und Elfmeterschießen siegten die Zweibrücker mit 4:2 bei der SG Waldfischbach. Clausen war ebenfalls auswärts erfolgreich: 2:1 beim Tabellendritten der B-Klasse West, dem PSV Pirmasens. Alle Halbfinalisten sind für den Verbandspokal 2014/15 qualifiziert. Kreispokal-Spielleiter Uli Salzmann (Herschberg) betont, dass der Fußballkreis „den Pokalwettbewerb attraktiver gestalten“ wolle. So haben alle Vereine, die am Pokalwettbewerb teilgenommen haben, morgen die Chance, einen von der Bitburger-Brauerei gestifteten Satz Trikots zu gewinnen. Salzmann: „Gewinnen können Vereine, die zum Finale einen Vertreter im Stadion haben.“ In der Halbzeit werden die Cheerleader des TV Pirmasens den Zuschauern die Zeit verkürzen. Der Cup-Gewinner darf sich über 100 Liter Freibier freuen und erhält einen Satz T-Shirts mit der Aufschrift „Kreispokalsieger“. Der Verlierer bekommt zum Trost 50 Liter Freibier. Der SV Ixheim II und die SG Harsberg-Schauerberg bestreiten morgen ab 15 Uhr im Stadion Husterhöhe das Kreispokalfinale der Frauen. Erst im Anschluss an diese Partie beginnt das Finale der Männer. Das kann gegen 17 Uhr sein, im Falle von Verlängerung und Elfmeterschießen bei den Frauen dürfte es 17.45 oder 18 Uhr werden. Letzteres erscheint aber eher unwahrscheinlich, denn in der Bezirksliga gewann Harsberg kürzlich mit 7:1 gegen Ixheim II. (ig)

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