Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Landesligist SC Hauenstein könnte nach Sieg an der Spitze überwintern

Mit einer 2:6-Niederlage im April gegen den TuS Hackenheim verspielte der SC Hauenstein vorige Saison seine letzte Aufstiegschan
Mit einer 2:6-Niederlage im April gegen den TuS Hackenheim verspielte der SC Hauenstein vorige Saison seine letzte Aufstiegschance – hiervon diese Szene mit (von links) Jannik Erbach, den SCH-Spielern Niklas Kupper und Sebastian Braun sowie Arash Sadeghi. Am Sonntag soll es für den Sportclub besser laufen.

Am Sonntag soll das Spitzenspiel zwischen dem SC Hauenstein und dem TuS Hackenheim angepfiffen werden. Gespielt wird auf jeden Fall, die Frage ist nur wo?

Um eine Flut von Nachholspielen im neuen Jahr zu vermeiden, will Fußball-Landesligist SC Hauenstein die für Sonntag, 15 Uhr, angesetzte Nachholpartie zu Hause gegen den TuS Hackenheim unbedingt auch zu diesem Termin austragen. SCH-Vorsitzender Udo Memmer ist überzeugt, dass dies gelingt: „Aktuell ist unser Platz in einem sehr guten Zustand. Wir müssen abwarten, wie viel Regen bis zum Spiel noch runterkommt. Für den Fall der Fälle werden wir uns um einen Ausweichplatz kümmern.“ In Frage kommt der Kunstrasen im 15 Kilometer entfernten Queichhambach. Dieses künstliche Grün nutzte der Sportclub schon einige Male.

„Wir wollen keine Latte von Nachholspielen vor uns herschieben – zumal man ja auch nicht weiß, wie das Wetter im Februar sein wird“, erläutert Memmer. Auch wenn das Spiel gegen Hackenheim ausgetragen wird, stehen für Hauenstein immer noch zwei Nachholbegegnungen zu Hause gegen die SG Eppenbrunn (17. Februar) und beim TuS Steinbach (30. März) auf dem Programm.

Kurze Terminverwirrung am Donnerstagvormittag

Am Donnerstagvormittag herrschte kurz Verwirrung bei den Hauensteiner Verantwortlichen. Auf Fussball.de, der Internet-Plattform des Verbands, war die Partie gegen Hackenheim plötzlich für den 18. Februar und die Begegnung gegen Eppenbrunn (eigentlich 17. Februar) auf den 21. Februar terminiert. Zusammen mit dem ersten Nicht-Nachholspiel gegen die Sportfreunde Bundenthal am 23. Februar wären das drei Heimspiele binnen sechs Tagen gewesen. Gut zwei Stunden später war die Sache aufgeklärt, und die Partie gegen Hackenheim wieder auf dem richtigen Platz. „Es war schlichtweg ein Versehen. Am letzten Wochenende sind ja auch Spiele ausgefallen, die ins neue Jahr terminiert wurden. Da ist das Hauensteiner Spiel dazwischen gerutscht. Die Begegnung findet auf alle Fälle jetzt am Wochenende statt“, sagte Landesliga-Leiter Udo Schönenberger.

Der Sportclub könnte mit einem Sieg nicht nur nach Spielen, sondern auch nach Punkten mit Spitzenreiter Steinbach gleichziehen und gleichzeitig den Tabellensechsten Hackenheim weiter distanzieren. „Wir wollen uns mit einem Sieg eine super Ausgangsposition fürs neue Jahr verschaffen“, lässt SCH-Spielertrainer Niklas Kupper keinen Zweifel am Siegeswillen seines Teams. Bis auf Jan Keiser (Faserriss) und Maximilian Seibel (Urlaub) kann er wahrscheinlich auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen. Kupper: „Die beiden Ausfälle sind schade. Beide sind wichtige Spieler. Ich hoffe, dass Sebastian Stanjek, der unter der Woche krank war, am Sonntag mitwirken kann.“

Winterpause: Suche nach weiterem Torwart

Wenn möglich, wird Hauenstein in der Winterpause noch einen Torwart holen, da Kevin Jung nach einem Riss des Syndesmosebandes wohl noch einige Zeit ausfallen wird. „Wir werden uns umschauen und die Augen diesbezüglich offenhalten“, merkten Vereinschef Memmer und Trainer Kupper an.

In der Winterpause wird der Sportclub bei einigen Hallenturnieren wie dem Top-6-Cup am 12. Januar in Pirmasens mitmischen. „Am 13. und 14. Januar haben wir unser eigenes Hallenturnier mit der ersten Mannschaft und eigenen Jugendteams in Hauenstein. Am Folgewochenende sind die verbleibenden Jugendteams dran, und eine weitere Woche später richten wir die Kreismeisterschaften von diversen Jugendklassen aus“, informiert Memmer.

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