Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Patrick Freyer, Ex-Publikumsliebling des FK Pirmasens, will „wieder in den Ring steigen“

Jetzt im roten Trikot des FC Queidersbach: Patrick Freyer, der neun Jahre für den FK Pirmasens in der Regional- und Oberliga stü
Jetzt im roten Trikot des FC Queidersbach: Patrick Freyer, der neun Jahre für den FK Pirmasens in der Regional- und Oberliga stürmte. Rechts der Ex-Hauensteiner Jacob Weiler vom Titelrivalen FV Bruchmühlbach. Archivfoto: VIEW

Von 2008 bis 2010 und dann wieder von 2012 bis 2019 spielte der gebürtige Rodalber Patrick Freyer in der Regional- und Oberliga für den FK Pirmasens. Der wieselflinke Außenstürmer mit dem harten Schuss eroberte in diesen neun Jahren die Herzen vieler FKP-Fans. Seit vergangenen Juli ist der Familienvater nun mitspielender Trainer des FC Queidersbach, der nach seinem Abstieg aus der Bezirksliga unter Freyer noch ungeschlagen ist (15 Siege, ein Remis, 70:9 Tore), was aber derzeit in der A-Klasse Kusel/Kaiserslautern nur zu Rang zwei hinter dem von Ex-FKP-Trainer Karl-Heinz Halter gecoachten FV Bruchmühlbach (16 Siege, ein Remis) reicht. Heute kommt Freyer mal wieder in den Sportpark Husterhöhe, wo er ab 14 Uhr mit den Queidersbachern ein Trainingsspiel gegen die Regionalligafußballer des FKP macht. Andreas Petry sprach mit dem ehemaligen FKP-Publikumsliebling.

Herr Freyer, haben Sie Sehnsucht nach dem FKP und der Regionalliga?
Ich denke gerne an die schöne Zeit beim FKP zurück, in der ich oft vor mehreren hundert oder tausend Zuschauern und Fans des FKP gespielt habe.

Was war oder ist Ihnen lieber: Abstiegskampf in der Regionalliga oder Aufstiegskampf mit dem neuen Verein in der A-Klasse?
Beides hat Vor- und Nachteile, beides ist spannend auf seine eigene Art und Weise ...

Diese Saison haben Sie in 16 Spielen 26 Treffer erzielt. Wird Ihnen das Toreschießen in der A-Klasse so leicht gemacht?
Nein, im Gegenteil. Ich werde manchmal von mehreren Spielern attackiert und gedeckt oder auch hart gefoult. Das Toreschießen wird mir nicht leicht gemacht.

Vor ein paar Tagen waren Sie mit den Queidersbacher Fußballern beim K1-Training in Rodalben. Hat den Jungs der Kampfsport gefallen?
Ja, denen hat es gefallen. Wir waren in der Sommervorbereitung schon mal im Knockout Rodalben zur Fitness-Einheit. Die Jungs vom Knockout Rodalben machen uns sehr fit für die Runde, wofür wir auch sehr dankbar sind.

Und Sie bestreiten im K1 immer noch Wettkämpfe?
Ja. Ich fühle mich sehr fit. Sobald sich wieder was ergibt, steige ich wieder in den Ring oder Käfig.

Zum Abschluss bitte noch zwei Tipps: Wie geht das Trainingsspiel gegen den FKP aus und schafft „die Klub“ den Regionalliga-Verbleib?
Zum Ergebnis will ich nichts sagen. Das Spiel soll einfach fair ablaufen, und es soll sich kein Spieler der beiden Mannschaften verletzen. Ich bin davon überzeugt, dass der FKP die Klasse hält und in der Regionalliga bleibt. Ich wünsche der Mannschaft viel Erfolg in der Rückrunde. Ich werde, wenn es zeitlich klappt, auch ins Stadion kommen und die Daumen drücken.

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