FUSSBALL
Florian Acker (FK Clausen): Co-Trainer ja, selbst spielen nein
„Das Wadenbein war gebrochen, der Knöchel ausgekugelt und nahezu alle Bänder im Sprunggelenk gerissen“, berichtet der Vater einer zwölf Jahre alten Tochter. Aktuell fungiert Acker, der bis zur B-Jugend beim SV Lemberg spielte und in der A-Jugend für den FC Münchweiler aktiv war, als Co-Trainer von FKC-Coach Mario Feick und wird das auch in der kommenden Saison bleiben. Selbst Fußball zu spielen sei eher schwierig. „Eine längere Belastung ist kaum möglich. Wenn es personell jetzt ganz eng wäre, ginge es für ein paar Minuten“, sagt Acker.
Früher in Tennis-Verbandsliga
Lange spielte er parallel zum Fußball auch Tennis. Für den TC Rot-Weiß Pirmasens schlug er sogar in der Verbandsliga auf. „Auch beruflich bedingt musste ich mich zwischen Fußball und Tennis entscheiden. Ab 2015 spielte ich dann nur noch in der untersten Klasse in Clausen Tennis“, erzählt Acker, der bei der Firma Frank Leidner Spezialsysteme in Fischbach arbeitet. Der Betrieb stelle Transportbehälter für die Autoindustrie her.
Da das Bezirksligateam des FK Clausen aktuell personell super dastehe, steht auch nur ein Kurzeinsatz Ackers nicht zur Debatte. Dennis Hartmann und Max Habelitz kommen nach ihren Rot-Sperren zurück. Acker: „Lediglich Christopher Bös ist leicht angeschlagen. Aber wir sind guter Dinge, dass es auch bei ihm klappt. Dann können wir mit voller Kapelle antreten.“
In der Bezirksliga-Abstiegsrunde belegt Clausen aktuell den dritten Platz, hat aber nur zwei Punkte Vorsprung auf den Achten. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der FKC den punktgleichen FV Weilerbach.
WEITERE BEZIRKSLIGASPIELE
Abstiegsrunde: SG Rieschweiler II - ASV Winnweiler (Sonntag, 15 Uhr)
Aufstiegsrunde: SC Weselberg - SV Nanzdietschweiler (Sonntag, 15.15 Uhr).