Fußball
FKP II: Der Druck wird immer größer
Vier seiner nächsten fünf Partien in der Fußball-Verbandsliga bestreitet der FK Pirmasens II zu Hause. Die erste wird am Sonntag um 15 Uhr gegen Hassia Bingen angepfiffen. Derweil sind einige Personalentscheidungen für die nächste Runde gefallen.
Mit nur fünf Punkten aus sieben Spielen im Sportpark Husterhöhe ist der FKP II Vorletzter der Heimtabelle. „In den nächsten Wochen müssen ein paar Siege her“, fordert daher der langjährige Betreuer des Teams, Thomas Jeckel. In der Auswärtstabelle liegt die junge Reserve des Oberligisten dagegen mit beachtlichen 17 Punkten aus zehn Spielen auf Rang drei. Und es ist keinesfalls so, dass Pirmasens auswärts nur gegen vermeintlich schwächere Teams gepunktet hat. So gelang im November ein 2:1-Erfolg beim aktuellen Tabellenzweiten Viktoria Herxheim.
Jeckels Empfehlung lautet: Nach hinten schauen
„Die Klasse ist im Vergleich zum Vorjahr stärker und ausgeglichener geworden“, stellt Jeckel fest und beklagt: „Wir kassieren zu viele Gegentore.“ Auch früher habe es solche Phasen gegeben, in denen der FKP II zu oft zwei oder drei Gegentore kassiert habe. „Aber da haben wir auch immer selbst drei geschossen.“ Aktuell erzielt das Team 1,6 Tore pro Partie.
Nun, der Druck wird für den Tabellenneunten, der nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen mutmaßlichen Abstiegsplatz hat, immer größer. „Gegen Bingen müssen wir eigentlich gewinnen“, sagt denn auch Jeckel. Im Hinspiel siegte „die Klub“ durch ein Strafstoßtor von Spielertrainer Christopher Ludy mit 1:0. Auch wenn man mit einer kleinen Serie auch schnell wieder Plätze nach vorne gutmachen kann, empfiehlt Jeckel, „nach hinten zu schauen“.
Diesmal möglichst alle A-Jugend-Spieler halten
Auf das Match gegen Bingen folgen weitere Heimspiele gegen Basara Mainz, den FC Bienwald Kandel und am Gründonnerstag gegen den Lokalrivalen SV Hermersberg. Unterbrochen wird die Heimspielserie lediglich durch die Aufgabe bei Schlusslicht Hohenecken.
Unterdessen stellt der Verein die Weichen für die nächste Saison. Im Vorjahr bedauerte auch Trainer Ludy, dass nicht mehr Spieler aus der eigenen A-Jugend im Verein blieben. Das soll dieses Mal anders werden. „Wir wollen möglichst alle halten, die aus der A-Jugend herauskommen. Mit diesen Spielern sind wir auch weitgehend klar“, informiert Jeckel. Co-Trainer Timo Sammel hört nach RHEINPFALZ-Informationen zum Saisonende auf.