Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel FK Clausen: Keine Angst vor Ansteckung auf dem Platz

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Haben Fußballer Angst, sich beim Spiel mit Covid-19 anzustecken? Die RHEINPFALZ hat beim FK Clausen nachgehört, der am Samstag (16 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga die TSG Trippstadt zum Kerwespiel empfängt – jene TSG, die unlängst wegen zweier Corona-Verdachtsfälle zwei Partien vorsorglich absagen musste, am 4. Oktober dann erstmals wieder spielte.

„Die Vorgaben vom Sportbund sind klar geregelt. Trippstadt hat – wie hoffentlich alle anderen auch – nach diesen Vorgaben gehandelt. Und damit ist es auch gut“, sagt FKC-Spielertrainer Mario Feick dazu. Zudem halte er das Ansteckungsrisiko bei Fußball im Freien für gering. Eine Studie dänischer Wissenschaftler scheint dies zu bestätigen. Dort heißt es, dass das Risiko im Amateur- und Juniorenfußball noch kleiner als im Profifußball sei. In einer Stunde kommen sich die Kicker demnach durchschnittlich 60 Sekunden gefährlich nahe. Dazu kommt, dass diese Kontakte in 60 Prozent der Fälle kürzer als eine Sekunde ausfallen. Das Forschungsteam kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Die Zahlen zeigen, dass der Kontakt beim Ausüben einer ,Kontaktsportart’ wie Fußball relativ gering ausfällt. Dies gilt, wenn man sich auf den Sport beschränkt und die Anreise und das Umziehen außen vor lässt.“

Steffen Arreche will gegen Trippstadt wieder auflaufen

Auch für FKC-Spieler Steffen Arreche ist eine mögliche Corona-Ansteckung auf dem Platz nicht das vorherrschende Thema. Die Corona-Krise sei sicher eine besondere Situation, aber im Mannschaftskreis werde kaum darüber gesprochen. „Theoretisch kann man sich überall anstecken. Dann dürfte man ja überhaupt nirgends mehr hingehen. Auf dem Sportplatz halte ich die Gefahr für gering. Es gibt auch niemand im Team, der nicht spielen will“, erklärt Arreche.

Vor dem Kerwespiel plagen den Aufsteiger Verletzungssorgen. Außer dem Trainer selbst (Bandscheibenvorfall) fallen Jonas Schäfer (Bruch der großen Zehe), Marco Schaaf (Verdacht auf Bänderriss) und Markus Jost (Muskelfaserriss) aus. Steffen Arreche, der zuletzt ebenfalls wegen eines Muskelfaserrisses pausierte, will gegen Trippstadt wieder spielen und helfen, auf den ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende in Herschberg den zweiten Dreier folgen zu lassen. Coach Feick warnt allerdings: „Trippstadt hat mit dem Sieg gegen Knopp ein Ausrufezeichen gesetzt. Das wird ganz schwer für uns.“

Tabellenführer SC Weselberg gastiert am Sonntag (15 Uhr) zum Derby beim FC Queidersbach. Der SV Herschberg ist spielfrei.

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