FRAGEN UND ANTWORTEN
Der große Geräte-Transport: Turn-Landesmeisterschaften in Pirmasens
Wer ist der „Star“ der rheinland-pfälzischen Mannschaftsmeisterschaften in Pirmasens?
David Jäger, der in der Zweiten Bundesliga für die TSG Grünstadt antritt, turnt in Pirmasens für seinen Heimatverein, den TV Bad Bergzabern. Die Kür der Männer mit Jäger beginnt am Samstag um 14.30 Uhr (Siegerehrung um 17 Uhr).
Wie hoch ist bei Turn-Landesmeisterschaften in der Sporthalle der Pirmasenser Kirchbergschule der organisatorische Aufwand?
Enorm, da fast alle Geräte in die Kirchberghalle transportiert werden müssen. „Es ist eben nur eine normale Schulsporthalle. Dort gibt es geeignete Weichböden und kleine Matten, ansonsten müssen wir am Donnerstag und am Freitag alles aus den Vereinen holen und natürlich dann auch wieder zurückbringen“, informiert Jochen Stengel (TV Pirmasens), im Westpfalz-Turngau Fachwart Gerätturnen männlich und einer der Trainer der Stützpunktturner.
Wer turnt aus der Südwestpfalz?
Von den Stützpunktturnern des Westpfalz-Turngaus, dessen Gebiet die Städte Pirmasens und Zweibrücken sowie den Landkreis Südwestpfalz umfasst, hat sich das unter TV Hauenstein firmierende AK15-Team als Pfalzmeister qualifiziert. Dieses bilden der Hinterweidenthaler Laurenz Gerst (TV Dahn), amtierender Einzel-Landesmeister bei den Zehn- und Elfjährigen, Julius Meßmer, Nils Vierling, Jonas Schächter, Lukas Hoffelder (alle TV Hauenstein), der im Frühjahr aus der Ukraine geflüchtete Bogdan Shevchenko und Malte Nutz (beide TV Pirmasens). Diese sieben Talente sind alle 2010 und 2011 geboren. Da in der AK15 Turner bis zum Jahrgang 2007 mitmachen dürfen, können sie in ihrem Wettkampf von 11 bis 13 Uhr auf erheblich ältere Konkurrenten treffen. Aus der Pfalz, Rheinhessen und dem Rheinland sind in dieser Altersklasse jeweils zwei Mannschaften qualifiziert.
Hat der TV Hauenstein eine Medaillenchance?
„Von ganz oben bis ganz unten ist alles drin“, sagt Trainer Jochen Stengel.
Wie voll wird die Halle sein?
Stengel kalkuliert mit etwa insgesamt 450 Sportlern, Betreuern und Zuschauern. Der Eintritt ist frei.