WALDFISCHBACH-BURGALBEN
Der Aufsteiger will nicht in den Abstiegskampf eingreifen
Die Rückrunde der vergangenen Saison, der Meistersaison in der A-Klasse, verlief schier sensationell. Mit fünf Erfolgen in Serie zum Saisonende sicherte sich die SpVgg Waldfischbach-Burgalben den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. Sieben Punkte Vorsprung hatte die SpVgg vor dem SV Obersimten. Das jedoch ist nun abgehakt, denn es gibt neue Ziele.
Am 31. Juli steht für den Bezirksliga-Aufsteiger das erste Pflichtspiel der Saison an. Im Verbandspokal wartet mit Landesligist SC Weselberg gleich mal ein Hochkaräter. In der dann beginnenden Bezirksliga-Saison lautet das Ziel zunächst einmal, die neue Spielklasse auch sportlich zu erhalten. Los geht es mit der Mission ersten August-Wochenende gegen den FC Fehrbach.
Reiner Wadle, der Trainer der Spielvereinigung, hat sich schon etwas ausgedacht, um sicherzustellen, dass das Ziel erreicht wird. „Unser Ziel ist es, in die Aufstiegsrunde zu kommen. Dann haben wir nichts mit dem Abstieg zu tun“, sagt der frühere Jugendtrainer des FK Pirmasens. Und genau das traut er seinen Mannen durchaus zu. Da es wieder zwei Bezirksliga-Gruppen in der Westpfalz gibt, ist Wadle, ein Polizeibeamter, nicht sonderlich glücklich. „Mir wäre eine Liga mit 20 Mannschaften lieber gewesen, auch wenn wir dann mal während der Woche gespielt hätten“, sagt der Trainer, der in Clausen wohnt.
Das Ziel geht er mit einem fast unverändertem Kader an. „Natürlich tun uns die Abgänge von Maximilian Strütt und Julian Kölsch weh. Wir hoffen, dass wir das wettmachen können“, sagt der 48-jährige Wadle, der mit Jens Lauscher, neben den Zugängen Sasa Djordjevic (FC Queidersbach) und Dominik Grünnagel (SV Ruhbank), einen weiteren Rückkehrer begrüßt. „Er hat bei der Bundespolizei eine Ausbildung gemacht. Ab August ist er wieder da. Er ist ein bulliger Stürmer, der uns sicherlich weiterhelfen kann“, sagt Waldfischbachs Trainer, der sicher ist, dass seine Mannschaft zwar nicht mit den fünf besten Teams der Liga mithalten kann, wohl aber mit dem Rest der Spielklasse.
Wadle will seine Mannschaft taktisch nur wenig verändern. „Wir werden weiterhin mit zwei Sechsern und Viererkette spielen. Auch weil wir in der Hinrunde der vergangenen Saison über die Mitte zu viel zugelassen haben. Mal mit einem und auch mal mit zwei Stürmern“, sagt Wadle, der sein Team weiterhin in einer offensiven Grundordnung sehen will.
Der Kader
Torhüter: Nico Bock, Sasa Djordjevic, Kieran Sweeney
Abwehr: Bastian Felden, Daniel Hahn, Dennis Jörg, Maximilian König, Lukas Wagner, Jan Wollenschläger
Mittelfeld: Luca Dillinger, Justin Justus, Christian Küntzler, Felix Lapot, Philipp Schneider, Steven Stecklein, Lukas Wilhelm, Stefan Zimmermann
Angriff: Paul Entenmann, Martin Gampfer, Dominik Grünnagel, Johannes König, Sebastian Kuhnhardt, Jens Luscher, Moritz Neupert, Dennis Scherrer
Die Transfers
Neuzugänge: Sasa Djordjevic (FC Queidersbach), Dominik Grünnagel (SV Ruhbank), Kevin Schnur, Louis Lahner, Jim Unwin
Abgänge: Julian Kölsch (FC Rodalben), Max Strütt (SV Hermersberg)
Die Tests
8. Juli: SpVgg Waldfischbach-Burgalben – Hilster SV (19.30 Uhr)
10. Juli: VfL Etschberg – Waldfischbach-Burgalben (15 Uhr)
15. Juli: Waldfischbach-Burgalben – SV Hinterweidenthal (19.30 Uhr in Schopp)
16. Juli: Waldfischbach-Burgalben – SV Großsteinhausen (14.30 Uhr in Hochstellerhof)
18. Juli: SG Rischweiler – Waldfischbach-Burgalben (19 Uhr)
23. Juli: Waldfischbach-Burgalben – VfR Kaiserslautern (16.30 Uhr)
27. Juli: Waldfischbach-Burgalben – SG Eppenbrunn (19 Uhr).