Pirmasens Deborah Sasson und Kant-Chöre stimmen auf Weihnachten ein

Deborah Sasson ist demnächst in der Pirmasenser Festhalle zu Gast.
Deborah Sasson ist demnächst in der Pirmasenser Festhalle zu Gast.

Eine musikalische Einstimmung auf das Weihnachtsfest erwartet die Besucher der Pirmasenser Festhalle am Vorabend des zweiten Advents: ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert mit der Musicalsängerin Deborah Sasson, die zusammen mit Chören des Immanuel-Kant-Gymnasiums auf der Bühne steht.

Die 64-jährige Sopranistin Deborah Sasson gilt als Meisterin des Crossover. Klassische Arrangements, modern interpretiert, sind längst zu ihrem Markenzeichen geworden. Und so werden auch beim Weihnachtskonzert am Samstag, 9. Dezember, in der Pirmasenser Festhalle viele Titel unterschiedlicher Genres erklingen. Als Gäste hat sich die Echo-Klassik-Preisträgerin von 2004 den Kant-Kammerchor eingeladen. Die 38 Gymnasiasten werden Sasson beim Klassiker „Panis Angelicus“ und bei „I Wonder As I Wander“ unterstützen. Das Schülerensemble unter der Leitung von Volker Christ will außerdem sieben weitere Chorstücke darbieten. Zusätzlich wollen 24 Schüler der Chorklasse 6c, die schon beim Euroclassic-Grusical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ im Oktober ihr Können unter Beweis gestellt haben, das Programm mit zwei Beiträgen bereichern.

Klassiker und typisch Amerikanisches

„Gerade für mich als US-Amerikanerin ist Weihnachten etwas ganz Besonderes. Der Glanz, die festliche Atmosphäre und diese knisternde Spannung, die gegen Jahresende in der Luft liegt, sind wunderbar“, wird Deborah Sasson in einer Pressemitteilung zitiert. Ein Stück Heimat möchte sie auch in die Siebenhügelstadt mitbringen: „Rudolph, The Red-Nosed Reindeer“, Jingle Bells“ oder „Santa Claus Is Coming To Town“ sollen in der Festhalle zu hören sein. Den ersten Teil des Konzerts bilden aber eher Klassiker wie „Gloria“ und das „Ave Maria“.

Zu Gehör gebracht werden sollen Weihnachtslieder aus Deutschland, England, Frankreich und den USA. In Übersee feierte die Sopranistin auch ihre ersten Erfolge. Am Broadway debütierte sie im Musical „Show Boat“. Kein Geringerer als Leonard Bernstein vermittelte Deborah Sasson 1982 für eine Neuinszenierung der „West Side Story“ an die Hamburger Staatsoper, womit ihre Karriere in Deutschland begann. Die Sängerin wurde in Boston, Massachusetts, geboren. Heute lebt sie in Bensheim an der Bergstraße. Bereits im Februar war sie in Pirmasens zu Gast, damals zusammen mit Uwe Kröger in „Das Phantom der Oper“.

Technisch beeindruckender Pianist

Am Flügel begleitet wird Sasson am 9. Dezember von Iwan Urwalow. Der russische Pianist wurde in St. Petersburg geboren und genoss dort eine umfassende musikalische Ausbildung. Seit 1991 lebt er in Deutschland und leitet an der Musikakademie in Kassel eine gefragte Klavierklasse und Meisterkurse, aus der mehrfach Preisträger internationaler Wettbewerbe hervorgegangen sind. Tschaikowski-Preisträger Urwalow verbindet in seinem Spiel das virtuose Element mit einer tief empfundenen Musikalität und einer seltenen sensiblen Gestaltungskraft. Kritiker heben immer wieder seine beeindruckende Technik, seine kraftvolle Virtuosität sowie sein facettenreiches und ausdrucksvolles Spiel hervor.

Außerdem bei dem Pirmasenser Weihnachtskonzert zu erleben ist der Geiger Ashraf Kateb. Der gebürtige Syrer studierte Musik an den Konservatorien von Aleppo, Moskau, Berlin und Krakau. Bereits als Kind gewann er Preise in Syrien, den USA und Polen. Gespielt hat er als arabischer Vertreter der Philharmonie der Nationen unter anderem unter der Leitung berühmter Dirigenten wie Leonard Bernstein und Justus Franz. Heute lebt er in Berlin, wo er als Solist in Kammermusikensembles und Orchestern mitwirkt.

Info

Das Konzert am Samstag, 9. Dezember, in der Pirmasenser Festhalle beginnt um 20 Uhr. Eintrittskarten (inklusive Garderobengebühr) gibt es zum Preis von zwölf bis 23 Euro, ermäßigt zwischen sechs und 11,50 Euro. Die Tickets sind im Forum Alte Post, Telefon: 06331 2392716, E-Mail: kartenverkauf@pirmasens.de, erhältlich, außerdem im Internet unter www.pirmasens.de/kultur.

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