Pirmasens Bunter Lindwurm zum Jubiläum

Über das Pfingstwochenende feiert Münchweiler sein 35. Kienholzfest. Zu diesem kleinen Jubiläum soll wieder, so wie beim 30. Kienholzfest 2009, ein unterhaltsamer Festumzug stattfinden. Startschuss zur großen Dorfsause ist heute, Freitag, um 19 Uhr.

Hugo Dausmann, ehemaliger Bundesliga-Spieler von Werder Bremen, soll das Freibierfass anschlagen. Der 1942 in Münchweiler geborene Stürmer startete als 20-Jähriger beim FK Pirmasens seine Profi-Karriere und spielte zuvor in seinem Heimatort. Als „Ur-FCMler“ wurde Dausmann die Ehre angetragen, das Dorffest offiziell zu eröffnen, da der Fußballclub (FCM) diesjährig auf 100 Jahre zurückblicken kann. Am Samstag öffnet die Festmeile um 16 Uhr. Am Sonntag wird für 10 Uhr zum musikalischen Frühschoppen eingeladen. Der Festumzug startet am Pfingstsonntag um 14.30 Uhr am Bahnhof. Während der drei Festtage bieten die Hobbymaler der Gemeinde im Bürgerhaus eine vielfältige Ausstellung ihrer Fertigkeiten an. Vor fünf Jahren, anlässlich des 30. Kienholzfestes, stieß der große Umzug auf eine enorme Zuschauerresonanz. „Schon damals wurde gesagt, das machen wir im Fünf-Jahresrhythmus“, sagt Ulrike Kästner, die Vorsitzende des Kultur- und Verkehrsvereins (KVV). Heuer wollen wieder ein Dutzend Vereine aus Münchweiler an der Neuauflage teilnehmen. Zugesagt haben der Pfälzerwald-Verein, der Förderverein Max und Moritz, Turnverein, Hundesportverein, Musikverein, Tennisclub, Förderverein Freiwillige Feuerwehr, VfB Münchweiler, Kita St. Georg, Badminton-Club, True Devils, FCM und MGV. „Wenn das Wetter hält, dann werden alle Teilnehmer und Zuschauer auf ihre Kosten kommen,“ verspricht Ulrike Kästner. Der Festumzug löst sich am Ende der Hanauer Straße auf. Zugunsten des Festumzugs soll diesmal allerdings das „Entenrennen“ ausfallen. Beim Fassanstich heute, Freitag, um 19 Uhr in der Dorfmitte übernimmt der Musikverein Münchweiler unter Leitung von Andreas Bischoff den musikalischen Part. Auch der Schützenverein wird wieder mit einer Ehrenformation und Salutschüssen die Festeröffnung verkünden. Wenn das Freibier läuft, der erste Durst gestillt ist, dann ziehen die Gäste ins Bürgerhaus. Hier werden überwiegend Hobbymaler ihre Unikate präsentieren; auch Bastelarbeiten der Kindergartenkinder sind zu sehen. Zehn Hobbykünstler und die Kinder zeigen, was sie so „drauf haben“. Ein kleiner Sektempfang gehört zur Eröffnung dazu. Auf der „Festmeile“ gibt’s eine Open-Air-Disco vor dem Bürgerhaus mit DJ. Neu ist ein „italienisches Dorf“, das der Fußballclub (FCM) zusammen mit seinem italienischen Vereinswirt aufstellt. „Kleinitalien im Kienholzdorf“ also. Dies bedeutet unter anderen: anstatt Bier Prosecco und natürlich italienische Speisen. Im Ortskern selbst ist ebenfalls Livemusik, etwa beim SV 85. Am Pfingstsamstag öffnen die Stände um 16 Uhr. Beim Frühschoppen am Pfingstsonntag spielen die Kienholzmusikanten unter Leitung von Andreas Bischoff auf. Neben dem Fußballclub feiert auch der Musikverein Jubiläum: Er wird 90 Jahre alt. Daher stimmt er sich beim Kienholzfest schon mal auf seine eigenen Festlichkeiten ein, die an der Kerwe stattfinden werden. Ein kleiner Rummelplatz mit Süßwarenstand, Schießbude, Autoscooter und Co. ist ebenfalls beim Kienholzfest zu finden. (mt)

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