Kegeln
120 statt 200 Wurf: Rapid Pirmasens tritt ohne mehrere Asse zu Bundesligaspiel an
Die Schuhstädter traten in Thüringen nicht nur ohne Andreas Christ an. Nein, Pascal Jestädt, Andreas Jann, Horst Köckritz und Thomas Wetzel spielten für das Pirmasenser 120-Wurf-Team im Konkurrenz-Verband DKBC, das mit 6:2 im pfälzischen Bornheim gewann.
Ersatzmann Daniel Eschenbaum fällte beim Spiel auf sechs Bahnen in den ersten beiden 50-Wurf-Serien nur 378 (!) Kegel, 73 weniger als sein Gegner. Zwar steigerte er sich im weiteren Verlauf gegen den ebenfalls kaum glänzenden Gegner etwas, unterlag aber mit 803:858. Besser machten es Frank Hiestand (877) und vor allem Sebastian König (901). 55 Kegel betrug der Rückstand vor der zweiten Hälfte.
Dort machte Florian Semmler mächtig Dampf. Doch sein Gegner zog mit, so dass Semmler als Bester des Spiels mit einem 967:955 kaum Boden gutmachen konnte. Das gelang zwar Michael König durch ein 936:885, doch Rapid-Vorstand Jörg Blatt wurde mächtig eingeheizt. Er besaß beim 860:950 gegen den Langensalzas Marcus Elstner nicht den Hauch einer Chance.
„Die waren zu jeder Zeit einen Tick besser. Hatten sie mal Schwächephasen, dann konnten wir sie nicht ausnutzen“, unterstrich Semmler die Überlegenheit der im Abstiegskampf steckenden Thüringer.