Rheinland-Pfalz Kliniken alamiert: Immer mehr jugendliche Rauschtrinker

Entgegen des Bundestrends ist die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker in Rheinland-Pfalz gestiegen.
Entgegen des Bundestrends ist die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker in Rheinland-Pfalz gestiegen.

Entgegen des Bundestrends ist die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker in Rheinland-Pfalz gestiegen. Im Jahr 2022 sind in dem Bundesland 643 Kinder und Jugendliche nach übermäßigem Alkoholkonsum in einer Klinik behandelt worden - das ist ein Anstieg im Vergleich zum Jahr davor um rund 15 Prozent, wie die Krankenkasse DAK in Frankfurt nach einer Auswertung aktueller Daten des Statistischen Landesamtes mitteilte. Deutschlandweit war die Zahl dagegen um 1,3 Prozent gesunken.

In Rheinland-Pfalz waren etwas mehr Jungen als Mädchen unter den Patienten. Mit rund 22 Prozent besonders deutlich war der Anstieg bei jungen Frauen in der Altersgruppe von 15 bis 19 Jahren. Insgesamt liegen die Zahlen trotz des Anstiegs immer noch deutlich unter Vor-Corona-Niveau: Im Jahr 2019 waren 1164 junge Patienten in Rheinland-Pfalz wegen Alkoholmissbrauchs stationär behandelt worden.

„Auch wenn wir im Jahr 2022 deutlich weniger Fälle als noch vor der Corona-Pandemie hatten, trinken immer noch zu viele Kinder und Jugendliche übermäßig Alkohol“, sagte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD), Schirmherr des DAK-Wettbewerbs in dem Bundesland unter dem Motto „Bunt statt blau“. Dabei werden die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zum Thema Rauschtrinken prämiert, so soll auf die Gefahren von Alkohol aufmerksam gemacht werden.

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