Neustadt Eigentlich ein Spitzenspiel

Im Hinspiel war Derek Shoemaker (am Ball) noch dabei, am Samstag in Plauen fehlt er, weil sein Ausreisevisum in den USA auf sich
Im Hinspiel war Derek Shoemaker (am Ball) noch dabei, am Samstag in Plauen fehlt er, weil sein Ausreisevisum in den USA auf sich warten ließ.

«NEUSTADT.» Noch zwei Spiele muss Wasserball-Bundesligist SC Neustadt bestreiten, dann ist die Hauptrunde der B-Gruppe abgeschlossen. Am Samstag spielt der SCN um 18 Uhr beim Tabellenzweiten SVV Plauen. Den SCN trennen auf Platz drei liegend nur zwei Punkte von seinem kommenden Gastgeber.

Somit wäre ein Platztausch noch möglich. Doch SCN-Coach Janusz Gogola musste erneut einige Absagen quittieren. „Matthias Held fehlt noch verletzt. Er musste nach der Partie gegen Duisburg genäht werden und darf nicht spielen. Von Timo Jordan, Gergely Nagy und Fernando Mongrell erhielt ich eine Absage für das Spiel. Derek Shoemaker, der endlich ein Visum erhalten hat, ist noch nicht eingetroffen“, informiert Gogola. Er lobt das restliche Team, das sehr zuverlässig ins Training komme und weiterhin sehr engagiert trainiere. Gogola betont: „Die Jungs, die im Becken sind, kämpfen. Eigentlich ist das Spiel in Plauen ein Spitzenspiel“, und wird dann nachdenklich: „Aber so wie es jetzt aussieht, werden wir böse unter die Räder kommen.“ Dabei sagt Gogola auch, dass er sich eine bessere Verzahnung mit der Nachwuchsmannschaft des SCN wünschen würde. Dann könnte man insgesamt auf eine breitere Basis bauen und personelle Engpässe leichter ausgleichen. Der stärkste Angreifer der Ostdeutschen ist Peter Karteszi, der bereits 31 Tore erzielt hat, auch Alexander Fritzsch mit 26 Treffern wird für die SCN-Abwehr ein Problem darstellen. Plauen hat mit Abstand die beste Trefferausbeute der B-Gruppen-Vereine und bereits 153 Tore erzielt. Gogola hat noch weitere statistische Daten über den Gegner zusammengetragen. So hat Plauen durchschnittlich 12,7 Tore pro Spiel erzielt, von 48 Vierteln 29 siegreich gestaltet, 112-mal in Überzahl gespielt und selbst nur 75 Wasserverweise quittieren müssen. Beim Hinspiel im Dezember begeisterte der SCN seine Fans mit einem 8:6-Heimsieg gegen die Sachsen. Jetzt fährt Janusz Gogola mit einem Rumpfteam gen Osten und hofft „auf Schadensbegrenzung“. So dürfte der SCN am Ende der Hauptrunde den dritten Platz einnehmen. Die starke Hinrunde war dabei der Garant für den Erfolg. Seit Beginn der Rückrunde hatte das Team immer wieder mit Personalsorgen zu kämpfen. So spielen sie SC Neustadt: Pisk, Ulrich – Nachev, Mijatovic, Görge, Härtel, Tummings, Weigert, Kolar.

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