Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Warum Sebastian Schulz als Trainer nach Limburgerhof geht

Sebastian Schulz (rechts) in seiner Funktiona als Trainer des damaligen Landesligisten VfB Haßloch.
Sebastian Schulz (rechts) in seiner Funktiona als Trainer des damaligen Landesligisten VfB Haßloch.

Sebastian Schulz, bis April 2023 Trainer des VfB Haßloch, tritt im Sommer die Nachfolge von Hassan Mahmoud als Coach der SG Limburgerhof an. Im RHEINPFALZ-Gespräch begründet er, warum der Wechsel von der Fußball-Landesliga Südwest, Staffel Ost, in die A-Klasse Rhein-Mittelhaardt kein Rückschritt ist.

Herr Schulz, wie kam es zu dem Engagement in Limburgerhof?
Nachdem bei der SG bekannt wurde, dass der derzeitige Trainer im Sommer zum FV Berghausen wechseln wird, bin ich von den dortigen Verantwortlichen kontaktiert worden. Bereits beim ersten Treffen wurde klar, dass das passt. Wir haben die gleichen Ansichten und Ziele.

Können Sie das konkretisieren?
Ich beobachte den Verein auch durch meine örtliche Nähe schon sehr lange. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist sehr positiv. Der Verein wird absolut herausragend geführt, steht auf soliden Beinen und hat einen sehr spannenden Kader. Die Mannschaft besitzt auch sehr viel Potenzial.

Als Tabellenneunter hat die SG Limburgerhof bereits jetzt unter normalen Bedingungen mit dem Auf- und Abstieg nichts mehr zu tun. Was wollen Sie mittelfristig mit dem Team erreichen?
Mittelfristig wollen wir in der A-Klasse oben anklopfen und schauen, was mit unseren Mitteln möglich ist.

Sie waren zuletzt in der Landesliga tätig, die A-Klasse ist drei Klassen tiefer angesiedelt. Ist es Ihr Ziel, bald wieder eine höherklassige Mannschaft zu übernehmen?
Nein, mir geht es in erster Linie darum, dass das Gesamtpaket wie in Limburgerhof passt. Ich hatte zwischenzeitlich mehrere Angebote, habe mich aber nun ganz bewusst für Limburgerhof entschieden und möchte in diesem Verein etwas bewegen, vor allem die Mannschaft nach vorne bringe. Dann werden sich Erfolge von ganz alleine einstellen.

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