Fussball
„Macht euch schon mal auf was gefasst“
In der Oberliga waren Sie schon für den SC Hauenstein und Eintracht Trier auf Torejagd. Schießen Sie nun Mechtersheim in die Regionalliga?
Ich bin mir sicher, dass wir in die Top-Drei kommen. Die Gegner können sich auf etwas gefasst machen. Ich versuche, mein Bestes zu geben und der Mannschaft zu helfen.
Auf welchen Spielertypen kann sich das Mechtersheimer Publikum freuen?
Ich bin ein positiver Mensch und lache gerne. Natürlich kann ich auch anders. Aber solange die Mannschaft hinter mir steht, bin ich immer für meine Jungs da und gebe 100 Prozent. Das zeichnet mich aus.
Wie haben Sie den TuS Mechtersheim aus Ihren früheren Duellen in Erinnerung?
Die Mechtersheimer Zuschauer sind immer für ihre Mannschaft da. Ich war auch schon öfters hier zuschauen. Es ist immer eine gute Stimmung.
Sie sind einer von vielen Neuzugängen für die neue Saison. Wie schätzen Sie die Kaderqualität ein?
Auf jeden Fall gut. Wir haben viel Potenzial in der Mannschaft. Ich sehe uns gut aufgestellt.
Neu-Trainer Selim Öztürk coachte Sie bereits in der A-Jugend beim Ludwigshafener SC. War er der Hauptgrund für den Wechsel?
Seitdem er beim LSC mein Trainer war, haben wir Kontakt. Klar bin ich auch wegen ihm hier. Selim hat unfassbar viel im Kopf, was die Taktik angeht. Das gefällt mir. Er will immer gewinnen und lässt einen nie in Ruhe. Er hat sehr viel Ahnung von Fußball. Ich wollte wegen meiner Familie und meiner neuen Freundin zurück in die Heimat. Was macht man nicht alles für die Liebe?
Wieso sind Sie nach Luxemburg gewechselt?
Das hatte zum einen private Gründe. Es hat mich aber auch immer mal gereizt, im Ausland zu spielen. Trier war nicht weit entfernt von Luxemburg. Das hat gepasst. Ich habe viel Erfahrung gesammelt dort.
Wie würden Sie die Qualität dort einordnen?
Ich würde es mit der Dritten Liga oder der Regionalliga in Deutschland vergleichen. Es ist nicht so professionell, außer bei den vier bis fünf Topmannschaften, wie zum Beispiel F91 Düdelingen, die ja auch in der Europa League gespielt haben.
Nachdem Sie beim Ludwigshafener SC 30 Saisontore schossen, wechselten sie in die A-Jugend zur TSG Hoffenheim, kamen dort allerdings nur auf einen Einsatz. Konnten Sie dennoch etwas Positives mitnehmen?
Ich durfte mit Niklas Süle und Davie Selke zusammenspielen. Die Jungs waren super. Die Trainer konnten mir viel mitgeben, vor allem im taktischen Bereich. Alfons Higl hat mich geholt und war dann leider schnell weg. Danach war Thomas Krücken Trainer. Eine Verletzung hat mich dann aus der Bahn geworfen. Dann bin ich zurück zu Selim. Ein paar Jahre später hatte ich noch Kontakt zu einigen Jungs. Wenn wir uns sehen, dann sprechen wir natürlich miteinander.
Wollen Sie noch mal Richtung Profitum gehen?
Klar ist das mein Ziel. Der Ansporn ist immer da. Ich gebe mein Bestes, mal schauen, was noch kommt.
Wie hielten Sie sich die Zeit über fit?
Ich halte mich mit Selim Öztürk und einem Personal Trainer fit. Ich mache auch für mich persönlich viel. Wir können nichts gegen die Situation machen. Das Zusammensein mit der Mannschaft und den Leuten fehlt mir sehr.