Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Bundesligist Eulen-Ludwigshafen trifft auf Wetzlar mit Ex-Spieler Alexander Feld

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So schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Das ist die Devise von Bundesligist Eulen Ludwigshafen. Am Donnerstag, 19 Uhr, erwarten das Team die HSG Wetzlar, die mit einem früheren Eulen-Spieler in die Eberthalle kommt. Trainer Ben Matschke sagt, was seine Mannschaft noch verbessern muss.

Die Mannschaft von Ben Matschke hat im Derby gegen die mit Nationalspielern gespickten Rhein-Neckar Löwen vieles richtig gemacht. Zum Beispiel die überragende Abwehrarbeit in der ersten Halbzeit. „Die 5:1-Deckung hat sehr gut funktioniert und die Löwen vor Probleme gestellt. Besonders gefallen hat mir auch unser Rückzugsverhalten. Das wollen wir fortführen“, lobte Matschke seine junge Truppe. Nicht einverstanden war der Pädagoge dagegen mit zu vielen technischen Fehlern. Diese haben einem durchaus möglichen Punktgewinn einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wenn wir gegen Wetzlar den ersten Zähler einfahren wollen, müssen wir noch konzentrierter zu Werke gehen. Ich sehe uns auf einem guten Weg und schon jetzt stärker und eingespielter als vor einem Jahr“, geht Kreisläufer Frederic Stüber optimistisch in die Partie gegen die HSG.

Blenden lassen von der 28:32- Heimniederlage Wetzlars gegen den TBV Lemgo wollen sich Stüber und Kollegen nicht. Coach Ben Matschke weiß um die Stärke der neuen Mannschaft des ehemaligen Eulen-Spielmachers Alexander Feld: „Das ist eine sehr starke Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern. Nicht umsonst holen sie seit Jahren wichtige Zähler in den Vier-Punkte-Spielen. Die können mit Stresssituationen gut umgehen.“

Nach Gegneranalyse wird Matchplan erstellt

In der vergangenen Saison hatten die Eulen zweimal (19:30, 25:29) das Nachsehen gegen die von Trainer Kai Wandschneider taktisch stets hervorragend eingestellte Sieben. Es muss schon vieles funktionieren, wenn die ersten Punkte eingefahren werden sollen. Eigentlich ist es wie immer: das Zusammenspiel zwischen Torwart, Abwehr und Angriff muss passen. Den Matchplan stellt Coach Ben Matschke nach intensiver Gegneranalyse akribisch zusammen. Eine wichtige Rolle wird dabei Neuzugang Dominik Mappes spielen. Der aus Erlangen gekommene neue Mittelmann hat gegen die Löwen bereits seine Fähigkeiten angedeutet. Als gebürtiger Hüttenberger hatte das Spiel gegen den Nachbarschaftsrivalen Wetzlar in der Vergangenheit für ihn immer einen besonderen Reiz. Wenn er diesbezüglich noch eine Schippe drauf legt, kann es Mannschaft, Trainer und Eulen-Anhang nur recht sein.

Noch nicht einsatzfähig nach seiner Kahnbeinverletzung ist Rückraumschütze Azat Valiullin. Wenn der Russe fit war, hat er mit seinen Treffern aus der zweiten Reihe für Entlastung sorgen können. Die hätte gegen die Löwen ab und zu gut getan. „Das vorhandene Personal muss es richten. Wir haben Alternativen, auch auf andere Art und Weise Tore zu erzielen. Die Jungs sind auf jeden Fall heiß auf das Spiel gegen Wetzlar“, erwartet Ben Matschke ein offenes Duell.

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