Leinsweiler Herbstführungen im Slevogthof: Bausubstanz nahezu erforscht

Ehemaliger Künstlerwohnsitz: der Slevogthof.
Ehemaliger Künstlerwohnsitz: der Slevogthof.

Die Erforschung der Bausubstanz des denkmalgeschützten Slevogthofes in Leinsweiler ist weitgehend abgeschlossen, teilt Investor Thorsten Holch auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Danach werde der Bauantrag vorbereitet, der dann auch mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe abzustimmen sei. Wo kommen die Risse und Verformungen im Gebäude her? Dies sei die zentrale Frage der Untersuchungen gewesen. Wie es nun mit der millionenschweren Sanierung des einstigen Wohnsitzes des Impressionisten Max Slevogt (1868 bis 1932) weitergehen soll, lässt der Landauer Architekt noch offen. „Es handelt sich um eine sensible Aufgabe. Erst wenn das abgestimmte Konzept steht, kann ich hier eine seriöse Aussage treffen“, sagt Thorsten Holch. Die Aufräumarbeiten hätten sich schwierig gestaltet. Es sei eine Mammutaufgabe gewesen, das Material zu sichten und „sorgfältig zu sortieren“. Die Räume seien großteils leer. All dies habe unzählige Arbeitsstunden verschlungen. Für Außenstehende sei das erst mal nicht sichtbar, wie viel Zeit und Mühe schon in das inzwischen unbewohnte Gebäude geflossen sei.

Wer sich selbst ein Bild vom Slevogthof machen möchte, kann dies tun. Denn nach der Ausstellung mit Volker März im September bieten Thorsten Holch und sein Team neue Führungen an (nicht mehr nur für Gruppen). Besucher können das Wohn- und Esszimmer der Familie Slevogt besichtigen, auch die von Max Slevogt ausgemalten Räume, das Musikzimmer und die Bibliothek. Die Führung endet auf der Terrasse bei heißer Suppe und Wein, teilt der Landauer Architekt und Projektentwickler mit.

Termine für Führungen

Jeweils mittwochs, am 8. und 22 November sowie am 6. Dezember, um 17 Uhr sind Führungen geplant. Die Veranstaltung dauert jeweils etwa 1,5 bis 2 Stunden. Die Kosten für die Führung und die Verpflegung belaufen sich auf 29 Euro pro Person. Es ist nur Barzahlung möglich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung zwingend erforderlich (bis jeweils Dienstagabend zuvor) unter der E-Mail-Adresse post@spokk.cloud

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