Thaleischweiler-Fröschen Bruno Clauss: Warum der Gemeindearbeiter Bürgermeister werden möchte

Bruno Clauss
Bruno Clauss

In Thaleischweiler-Fröschen gibt es einen zweiten Bewerber für das Amt des Bürgermeisters. Er sorgt oft für den guten Ton.

„De Bruno“, wie die meisten, die Bruno Clauss kennen, ihn nennen, kandidiert als freier Bewerber. Bekannt ist der 64-Jährige, der seit 2019 für die SPD im Gemeinderat ist, unter anderem als Gemeindearbeiter in Thaleischweiler-Fröschen.

Seit 30 Jahren arbeitet er für die Gemeinde. Im August geht er in den Ruhestand und habe dann die Zeit, sich weiter um die Belange des Ortes zu kümmern. „Ich denke, dass anpacken angesichts der nicht gut gefüllten Gemeindekassen wichtiger ist denn je. Dass ich anpacken kann, habe ich an vielen Stellen in unserer Gemeinde bereits unter Beweis gestellt“, sagt Clauss zu seiner Motivation, sich für das Bürgermeisteramt zu bewerben.

Clauss sorgt immer für eine guten Ton

Der Vater von drei Kindern und Opa von vier Enkeln ist seit vielen Jahren in mehreren Vereinen im Ort aktiv. Zum Beispiel im Feuerwehrförderverein, im Förderverein der protestantischen Kirche, im Pfälzerwaldverein und im Obst- und Gartenbauverein. Über die Grenzen des Ortes hinaus kennen ihn viele durch sein Engagement bei den Sirenenfreunden. Auch im Kreisfeuerwehrverband ist Clauss, der beim MGV Clausen singt, aktiv. Bei vielen Veranstaltungen sorgt der Hobby-Tontechniker für guten Sound.

Als Bürgermeister würde er gerne Ehrenamtler oder Ein-Euro-Jobber gewinnen, die helfen, die öffentlichen Anlagen sauber zu halten. Er wolle eine spezielle Seniorensprechstunde einrichten und möchte prüfen lassen, ob es der Gemeinde finanziell möglich ist, im Kindergarten den Kindern ein kostenfreies Mittagessen anzubieten. Die Erweiterung des Kindergartens, die Millionen kosten wird, müsse umgesetzt werden. Die Kulturwoche, die ein großer Erfolg sei, und die Kerwe möchte er erhalten. Um Kosten zu sparen, könne geprüft werden, ob sich Dorffest und Kerwe verbinden lassen.

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