Offenbach RHEINPFALZ Plus Artikel Schleichwege als Entlastungsstraße: Landwirte bangen um Existenz

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Anja Busch (rechts) und ihr Mann Wolfgang (zweiter von links) möchten, dass der Bereich nördlich des Böhlwegs (im Bild rechts) landwirtschaftlichen Zwecken vorbehalten bleibt. Die Bedenken der Landwirte teilen Susanne Roth und ihr Sohn Johannes.

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Droht Offenbacher Landwirten durch den Ausbau zweier Wirtschaftswege Unheil? Die Gemeinde kennt deren Bedenken. Sie hält aber an den Plänen fest, die Feldwege in eine Entlastungsstraße umzuwandeln. Nur um welchen Preis?

Es gibt Kommunen, die wünschen sich neue Entlastungsstraßen, um dadurch den innerörtlichen Verkehr etwas reduzieren zu können. Die Gemeinde Offenbach hat diese gefühlt schon. Auch wenn sich bei den beiden Abschnitten namens Böhlweg und Brühlfahrt offiziell um zwei Wirtschaftswege handelt, die am Rande der Gemeinde ineinander übergehen. Sie verlaufen in Form eines L und verbinden das südliche mit dem östlichen Ende der Gemeinde.

Doch in Wahrheit sind Böhlweg und Brühlfahrt nur zwei rege genutzte Schleichwege. So wurden dort vergangene Woche an einem Kontrollpunkt, der auf etwa der Hälfte der Strecke eingerichtet war, rund 420 Verkehrsteilnehmer gezählt, darunter 60 Zweiradfahrer. Ob sie alle Anlieger oder Landwirte waren, denen allein die Durchfahrt erlaubt ist? Fakt ist: Wer widerrechtlich dort unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro. Doch das soll sich in absehbarer Zeit ändern.

Was sagt das Verkehrsgutachten?

Die politischen Verantwortlichen möchten die beiden Abschnitte, die teilweise in einem schlechten Zustand sind, ausbauen und danach als Entlastungsstraße deklarieren. Wer beispielsweise von Herxheim angefahren kommt und den Interpark im Ort oder die benachbarte Gemeinde Ottersheim als Ziel hat, wird diese Route dann nehmen. Mit dem Ergebnis, dass der innerörtliche Verkehr in der Hauptstraße und der Germersheimer Straße reduziert wird. Zu diesem Ergebnis kamen im Sommer vergangenen Jahres Gutachter aus Ulm, die sich mit der Frage beschäftigt hatten, ob sich der Ausbau und die Aufwertung von Böhlweg und Brühlfahrt rentieren würden. Wie Ortschef Axel Wassyl betont, soll die Fahrbahn im Zuge eines Ausbaus verbreitert und mit einem parallel verlaufenden Gehweg versehen werden, um dadurch für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

Landwirte, die dort leben, sehen sich jedoch als Leidtragende dieser Umwidmung. Wolfgang und Anja Busch vom Buschhof beispielsweise sehen das Damoklesschwert über sich hängen. Wieso sie um ihre Existenzgrundlage fürchten, das hat auch etwas mit der Finanzierung des Vorhabens zu tun.

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