Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel VfB Waldmohr trifft auf ein Favoriten-Trio

Yannik Jung und der VfB Waldmohr können noch die Aufstiegsrelegation in der A-Klasse erreichen.
Yannik Jung und der VfB Waldmohr können noch die Aufstiegsrelegation in der A-Klasse erreichen.

Endspurt in der A-Klasse Kusel-Kaiserslautern. Sowohl in der Aufstiegsrunde als auch in der Abstiegsrunde stehen wichtige Entscheidungen an. Schafft der VfB Waldmohr den Sprung in die Aufstiegsrelegation? Und wer rückt in die B-Klasse ab?

FV Kusel, SG GlanAlb, TSG Wolfstein-Roßbach: Möglicherweise sind diese drei Mannschaften vorab höher eingeschätzt worden als der VfB Waldmohr. Doch eben jene Teams sind nun das Zünglein an der Waage, wenn es darum geht, ob die Südkreis-Elf die Möglichkeit erhält, über die Relegation ans Tor zur Bezirksliga anzuklopfen. Mit jenem Trio muss sich der VfB in seinen letzten drei Spielen der Aufstiegsrunde messen, jeweils auf des Gegners Platz. Ein schwieriges Unterfangen, dort konstant und gut weiter zu punkten.

Aber: Für die Mannschaft um Spielertrainer Jens Kirchen auch definitiv nicht unmöglich. Schaut man sich die Ergebnisse in diesem Jahr an wird deutlich, dass die Truppe das hat, was man umgangssprachlich einen Lauf nennt. Die letzte Niederlage war eine 0:2-Wertung aus dem Nichtantritt gegen den FV Kindsbach Ende November des vergangenen Jahres. Die fünf bisherigen Auftritte in der Aufstiegsrunde gewann der VfB allesamt. Und das bei einem beeindruckenden Torverhältnis von 23:3! Keine Frage: Der VfB ist ein ganz heißer Relegationskandidat. 20 Punkte aus elf Spielen stehen in der Wertung, der SV Mackenbach liegt zwar momentan zwei Zähler davor, hat aber bereits zwölf Begegnungen absolviert.

„Kellerkinder“ hoffen

Und was hat sich in den vergangenen Wochen im Keller so getan? Bei der SG Hüffler/Wahnwegen scheint man sich mit dem Gang in die B-Klasse abgefunden zu haben. Zum Nachholspiel diese Woche gegen den TuS Schönenberg trat die inzwischen auf den letzten Platz abgerutschte SG gar nicht erst an. Drei Spiele vor Saisonende beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer schon acht Punkte.

Den Klassenerhalt sicher hat der TuS Schönenberg (15 Spiele/38 Punkte) und auch für die dahinter platzierten SV Nanz-Dietschweiler II (15/25), SV Spesbach (15/24) und inzwischen auch die SG Breitenbach/Dunzweiler (15/22) sieht es gut aus. Der SV Steinwenden II (14/20) befindet sich als Fünfter auf dem letzten sicheren Nichtabstiegsplatz. Dicht gefolgt von der TSG Burglichtenberg (15/18), der TuS Glan-Münchweiler (15/18) und dem VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler (14/17). SVS II und VfR trafen am Donnerstagabend (nach Redaktionsschluss beendet) in einem Nachholspiel aufeinander.

Etwas abgeschlagen mit auch eher geringen Chancen auf den Klassenverbleib: Die SG Bechhofen/Lambsborn (15/14). Dahinter folgt dann nur noch die bereits angesprochene SG Hüffler/Wahnwegen (14/12). Es bleibt dabei: Minimum drei, maximal fünf Mannschaften steigen am Ende ab.

Die Spiele im Überblick

Aufstiegsrunde A-Klasse KUS-KL: TSG Wolfstein-Roßbach – FV Ramstein, SV Mackenbach – VfB Reichenbach II (beide Sa, 17), FV Kusel – VfB Waldmohr (So, 15), FV Ramstein – TSG Wolfstein-Roßbach (Mi, 19)

Abstiegsrunde A-Klasse KUS-KL: SV Nanz-Dietschweiler II – SV Steinwenden II (So, 13.15), TuS Schönenberg – TuS Glan-Münchweiler, SG Hüffler/Wahnwegen – SG Bechhofen/Lambsborn, SG Breitenbach/Dunzweiler – VfR Hundheim-Offenbach/Hinzweiler (alle So, 15), SV Spesbach – TSG Burglichtenberg (So, 16)

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