Oberes Glantal / Kusel-Altenglan
Straßenleuchten: Wie viele Gemeinden bereits auf LED-Technik umgestellt haben
Der Großteil der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde (VG) Kusel-Altenglan sei nahezu vollständig auf LED umgestellt, teilt der stellvertretende Büroleiter Florian Clos mit. In Albessen, Blaubach, Elzweiler und Oberalben sei bereits die komplette Straßenbeleuchtung auf die energiesparende LED-Technik umgerüstet worden. Fast abgeschlossen sei die Erneuerung in Pfeffelbach. Dagegen befänden sich Reichweiler, Ruthweiler und Niederalben aktuell noch im Ausschreibungsverfahren.
In Ruthweiler sind laut Ortsbürgermeister Sven Dick bereits einige Bereiche mit LED-Lampen ausgestattet. „Jetzt wollen wir es komplett machen“, kündigt er an. Niederalbens Ortsbürgermeister Michael Rihlmann rechnet mit Kosten von rund 26.000 Euro. Aufgrund von Zuschüssen und der enormen Energieeinsparung würden sich die Kosten binnen zweieinhalb bis drei Jahre amortisieren, schätzt er. Noch keine LED-Lampen gibt es in Kusel. Dort sei aber eine Umstellung beabsichtigt, informiert die VG weiter. In Erdesbach und Rathsweiler seien noch Natriumdampf-Leuchten im Einsatz. Aktuell sind dort nach Auskunft des Energieanbieters noch keine Umrüstungen geplant.
Teilumstellung in 16 von 23 Orten
Im Oberen Glantal haben laut Bürgermeister Christoph Lothschütz 16 der 23 Gemeinden eine LED-Teilumstellung gemacht. „Ansonsten werden bei den Gemeinden neue Straßenzüge mit LED ausgestattet“, fügt er hinzu. In einigen Orten spielten die Eigentumsverhältnisse an den Beleuchtungskörpern eine Rolle. Dies sei wesentlich für die Antragsstellung auf Zuwendung. „Hier ist man in der Klärung beziehungsweise der Beantragung von Fördermitteln“, informiert der Bürgermeister.
In der VG Lauterecken-Wolfstein ist die Umstellung auf LED-Technik weitgehend abgeschlossen. Nur in Deimberg, Herren-Sulzbach, Merzweiler, Nerzweiler und Offenbach-Hundheim stehe das Thema derzeit noch nicht auf der Tagesordnung.
