Fussball
Philip Steuer feiert mit seiner SG GlanAlb Einzug ins Pokalhalbfinale
Für die SG GlanAlb begann das Duell auf dem Ulmeter Hartplatz mit einer kalten Dusche: Daniel Welsch war schon in der vierten Minute auf und davon und brachte den TuS in Führung. Trotz einiger Torchancen auf beiden Seiten blieb es bis zur Pause bei der knappen Gästeführung. Dabei hatte GlanAlbs Spielertrainer Philip Steuer schon vor der A-Klasse-Partie in Wolfstein die Bedeutung des Pokalspiels für seine Mannschaft angesprochen. Nach dem Seitenwechsel agierten die Einheimischen dann auch mit mehr Elan. Zunächst schob Philip Steuer in der 54. Minute nach Vorarbeit von Dominik Heyd zum Ausgleich ein, sechs Minuten später verwandelte der Spielertrainer einen Hand-Elfmeter zum 2:1 für die Hausherren.
Es entwickelte sich unter den gegebenen Bedingungen – bei Flutlicht und auf einem Hartplatz – der Pokalfight, der so durchaus auch bei zwei klassengleichen Gegnern zu erwarten war. Der TuS Schönenberg gab die passende Antwort auf den Rückstand. Der gerade erst eingewechselte Maksim Ackermann verwertete eine Vorlage von Welsch per Kopf zum 2:2-Ausgleich (72.). Dass das Spiel aber letztlich nicht in die Verlängerung ging, war einer starken Einzelleistung von Christoph Dinges, neben Steuer der zweite Teil des SG-Trainerduos, zu verdanken. Er schoss in der 80. Minute zum 3:2 ein.
Kindsbach trifft auf GlanAlb
„Danach ging es noch zehn Minuten darum, das Ergebnis zu verteidigen. Schlussendlich war es ein verdienter Sieg, man muss aber auch sagen, dass das Spiel in die Verlängerung hätte gehen können. Das wäre ebenso in Ordnung gewesen“, konstatierte Philip Steuer hernach.
Gegner der SG GlanAlb im Halbfinale, das für den 18. Februar geplant ist, wird dann der FV Kindsbach sein, der sich in einem weiteren A-Klasse-Duell dank eines Treffers von Bernhard Schulz (95.) mit 1:0 nach Verlängerung beim FV Bruchmühlbach durchsetzen konnte.
Bereits am Dienstagabend strich mit dem SV Kohlbachtal der letzte verbliebene B-Klassist die Segel im Kreispokal. Zu Hause gab es eine 2:5-Niederlage gegen den VfB Reichenbach II. Nach einem 1:1 zur Pause zogen die Gäste zwischen der 53. und 61. Minute auf 5:1 davon, ehe Marcel Böhnlein (72.) das zweite Tor für den SVK gelang. Ein Eigentor (30.) des VfB hatte für das zwischenzeitliche 1:1 gesorgt. Für den VfB trafen Manuel Lang (9.), Kai Schäfer (53., 56.), Guiseppe Scavuzzo (58.), sowie Marvin Höbel (61.).
Zweites Halbfinale: Duell der zweiten Mannschaften
Der VfB muss im zweiten Semifinale nun beim SV Rodenbach II antreten. Trotz Rückstands und langer Unterzahl gewann der SVR sein Pokalspiel am Mittwoch gegen den SV Kottweiler-Schwanden mit 4:2 (1:2). Artim Bekteshi brachte Rodenbach bereits in der zweiten Minute in Front, ehe sich das Geschehen komplett drehte. Zunächst verwandelte Armin Lilienthal einen Hand-Elfmeter zum 1:1 (9.), dann kassierten die Einheimischen eine Rote Karte (25.), ehe Johannes Strasser die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff (43.) sogar in Führung schoss. Diese Führung hielt bis in die Endphase, ehe die dezimierten Gastgeber durch Kevin Schehl (79.), erneut Bekteshi (84.) und Tim Geiger (88.) den Sieg klarmachten.
Für die SG GlanAlb und den FV Kindsbach ist der Einzug ins Halbfinale gleichbedeutend mit der Teilnahme im Verbandspokal in der kommenden Saison. Die letzten Vier des Kreispokal-Wettbewerbs dürfen daran teilnehmen – vorausgesetzt es handelt sich bei ihnen um erste Mannschaften. Die Zweitvertretungen haben kein Startrecht im Verbandspokal Südwest.