Kusel Interkultureller Spaziergang: Punk-Konzert, Entspannung und der Blick in neue Räume

Auch die Kontaktstelle Holler beteiligt sich am interkulturellen Spaziergang. Hier wird der erste Stopp eingelegt.
Auch die Kontaktstelle Holler beteiligt sich am interkulturellen Spaziergang. Hier wird der erste Stopp eingelegt.

Neue Räume öffnen, zeigen und teilen. Dafür wirbt die Interkulturelle Woche, die bundesweit stattfindet. Auch in Kusel wird es einen gemeinsamen Aktionstag geben.

Verschiedene Gruppen und Organisationen haben sich für einen interkulturellen Spaziergang durch Kusel am Sonntag, 24. September, zusammengeschlossen. Start ist um 10 Uhr am Bahnhof. Auf dem Spaziergang durchs Städtchen erwandern die Teilnehmer verschiedene Stationen – und entdecken so verschiedene Räume der Begegnung „zum miteinander Lachen und zum gemeinsamen Nachdenken, für die Auseinandersetzung und den Austausch“.

Der erste Halt ist an der Kontaktstelle Holler geplant, wo die Teilnehmer ein Konzert mit Punkmusik und Malzbier erwartet. Beim Interkulturellen Kompetenzzentrum (Ikoku) wird ein mexikanischer Brauch mit langer Geschichte vorgestellt, der verschiedene Kulturen und Religionen verbindet. An der dritten Station, dem Atelier Caro, kann nicht nur das Atelier kennengelernt werden, in dem immer wieder Veranstaltungen stattfinden. Auch der Verein Team Plan B und die Gruppe Freitalk stellen ihre Arbeit vor. Zur Stärkung gibt’s Rohkost mit Dips ehe der Spaziergang weitergeht.

Karten selbst gestalten und dann entspannen

Einen Einblick in die Räume der Migrationsberatung bietet das DRK. Auch „eine Sicht auf die Vielfältigkeit der Personen, die in Kusel versuchen, ein neues Zuhause zu finden“, wird den Teilnehmern laut Mitteilung geboten.

Im Haus der Jugend, der fünften Station beim interkulturellen Spaziergang, führen Mitarbeiter ebenfalls durch die Räume. Im Anbau wartet der Ankündigung zufolge eine Überraschung auf die Teilnehmer.

Den Abschluss des Spaziergangs macht das CJD Wolfstein im Mehrgenerationenhaus Kusel. Teilnehmer des interkulturellen Ateliers begleiten eine Druckaktion, bei der Karten gestaltet werden. Außerdem bieten die Sozial- und Verfahrensberatung der Diakonie und ORS eine Ausstellung zu Fluchtgründen sowie die Möglichkeit zur Entspannung mit der chinesischen Meditations- und Bewegungsform QiGong an. Die Sozial- und Verfahrensberatung der Diakonie berät die ankommenden Menschen in der Aufnahmeeinrichtung auf dem Windhof zu allen Fragen rund um das Asylverfahren sowie zum Leben in Deutschland. Der Dienstleister ORS kümmert sich laut Mitteilung um die Betreuung geflüchteter Menschen – von der Unterbringung bis zur Integration – etwa durch psychosoziale Betreuung oder Bildungs- und Beschäftigungsangebote und ist auch in Kusel tätig.

Das Ende des interkulturellen Spaziergangs ist gegen 15 Uhr geplant. Anmeldungen sind bei Simone Schnipp, Fach- und Koordinierungsstelle von „Demokratie leben!“, möglich. Telefon: 0170 9233555, E-Mail: simone.schnipp@cjd-rlp-mitte.de.

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