Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HWE erfolgreich gestartet – punkten sie auch auswärts?

In einem Kampfspiel setzt sich die HWE Erbach/Waldmohr gegen Illtal II durch. Thomas Kirsch (Mitte) ist mit acht Treffern maßgeb
In einem Kampfspiel setzt sich die HWE Erbach/Waldmohr gegen Illtal II durch. Thomas Kirsch (Mitte) ist mit acht Treffern maßgeblich am 25:22 beteiligt.

Der Saisonstart geglückt, die nächste Aufgabe auswärts gegen Schmelz vor der Brust: Die HWE Erbach/Waldmohr hat zum Auftakt einen 25:22-Sieg gegen die MSG HF Illtal II eingefahren. Doch gegen Schmelz treffen die Handballer nicht nur auf eine erfahrene Truppe, sondern auch eine nicht alltägliche Hallensituation.

„Wir spielen gegen Schmelz, auswärts ohne Harz. Es ist eine alte erfahrene Mannschaft“, erzählt Daniel Thum und spricht von einem sehr schweren Spiel am Sonntagabend (18 Uhr) beim HC Schmelz. HWE-Trainer Thum sieht den kommenden Gegner als durchaus harte Nuss, die sein Team knacken will. Der Saisonauftakt gegen die MSG HF Illtal II ist gelungen, trotz eines holprigen Auftakts. „Illtal war wie gewohnt stark. Sie hatten zwei Spieler aus der ersten Mannschaft dabei“, erzählt der Trainer des HWE Waldmohr nach dem 25:22 (9:11)-Heimsieg. So verlor die HWE kurz vor der Pause den Anschluss, lag kurz vor der Halbzeitsirene mit 7:10 hinten. „Sie haben uns das Leben schwer gemacht“, sprach Thum von einer aggressiven, aber auch beweglichen Abwehr, die Waldmohr durchaus Schwierigkeiten bereitet hatte. Thomas Kirsch war mit acht Treffern treffsicherster HWE-Spieler auf der Platte – von vier Siebenmetern verwandelte er drei.

Auch der gute HWE-Torhüter Jan Lukas Mathei hatte seinen Anteil am Sieg, vernagelte in den Schlussminuten seinen Kasten. „Die letzte Viertelstunde war ein Kampfspiel. Da muss ich den Hut ziehen vor der Mannschaft“, sagt Thum. So setzte sich die HWE beim Stand von 20:20 entscheidend durch Tore von David Klein und Rokas Vaitekunas ab (55.). Stefan Marx, der insgesamt sieben Tore beisteuerte, sorgte in den Schlussminuten mit zwei Treffern für die Entscheidung. „Es war ein verdienter Sieg. Wir haben mehr investiert“, lobte Thum seine Mannschaft.

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