Fußball
Bezirksliga Westpfalz: Jahresauftakt für den SV Nanz-Dietschweiler
Letzte Woche hatte der
Gesonderten Druck verspürt Trainer Fabian Lauder dadurch allerdings nicht. „Wir wissen, dass die ersten Zwei sehr konstant spielen“, erklärt er. Und darum sei es für ihn nicht weiter verwunderlich, wenn die Konkurrenz punktet. Personell ist die Lage weder gut noch schlecht. Die Langzeitverletzten Silas Rau und David Balsitis kehren zurück. Der Einsatz von Aaron Stemler und Paul Göttel ist allerdings noch fraglich. Und Benny Brill wird aus beruflichen Gründen fehlen. Gegen Trippstadt muss der SV aber wieder alles auf den Platz bringen. Denn die offensivstarke TSG gewann alle ihre letzten vier Partien und erzielte in den drei Spielen vor der langen Pause insgesamt 19 Tore.
Lauder warnt dabei vor allem vor Maximilian Lauhoff, der mit 28 Treffern die Torjägerliste der Bezirksliga anführt. „In der Box ist er wahnsinnig gefährlich“, betont Lauder. Aber vor heimischer Kulisse wollen die Nanzdietschweilerer auf ihrem altbekannten Kunstrasenplatz alles nach vorne werfen, um den Auftakt perfekt zu machen.
Der
„Es war zum Haare raufen“, fasst Spielleiter Timmy Weis die letzte Partie zusammen. Die Schönenberger gingen nach 20 Spielminuten mit 2:0 in Front und hielten den Torvorsprung auf ein 3:1 zur Pause. Aber Weis erklärt, dass noch deutlich mehr drin war. „Wir haben unsere Chancen nicht gut zu Ende gespielt.“ Oft kombinierte sich nämlich der TuS in eine Überzahlsituation und traf dann aber die falschen Entscheidungen. Und im zweiten Abschnitt war es dann bitter. Die in Unterzahl spielende SG netzte in der Schlussphase einen Elfmeter zum 2:3-Anschluss ein. Und kurz vor Schluss war es ein Eckball, der den Schönenbergern das Genick brach.
Die Köpfe blieben aber nicht lange hängen. Denn wie in typischer Schönenberger Manier, saß auch nach dem unglücklichen Auftaktspiel eine Vielzahl an Beteiligten noch im Sportheim zusammen. „Wenn wir so weitermachen, sind wir uns sicher, dass wir unsere Punkte noch holen“, erklärt Weis zuversichtlich. Nächste Woche steht mit den punktgleichen Oberarnbachern das nächste Kellerduell an. Der Abstiegskampf ist also in vollem Gange.
Der Jahresauftakt verlief beim
„Es war, wie vorher gemutmaßt, kein einfaches Spiel“, schaut Löber zurück. Seine Truppe ging gegen Battweiler mit 2:0 in Führung, bekam aber aufgrund zweier Stellungsfehler noch vor der Pause den Ausgleich. Im zweiten Abschnitt spielten dann nur noch die ersatzgeschwächten „Bepas“. Ein verdienter 4:2-Heimsieg war am Ende das Resultat. „Für den Auftakt war es in Ordnung“, betont der Trainer.
Spielmacher Tobias Daniel quittierte kurz vor Spielende allerdings noch eine Rote Karte. Dementsprechend wird er gegen Fehrbach nicht auflaufen dürfen. Erik Scherrieble fällt mit einer Oberschenkelzerrung ebenfalls aus. Und der Einsatz von Hendrik Reiber ist noch fraglich. Im Hinspiel fertigten die „Bepas“ die abstiegsgefährdeten Fehrbacher mit 5:1 ab. Aber auswärts werden die Karte neu gemischt. „Ich würde gerne gewinnen, wäre allerdings auch mit einem Punkt zufrieden“, hält Löber fest.
Mit einem souveränen 4:1-Auswärtserfolg beim Tabellenvierten VfB Reichenbach hat die
Das war zudem auch noch in einer Zeit, als der SVA selbst an der Ligaspitze thronte. Den letzten Sieg für die von FCK-Meisterspieler Thomas Riedl trainierte Elf gab es indes am 15. Oktober, seither sprangen in acht Partien lediglich drei Remis für den derzeitigen Siebten der Tabelle heraus.
„Das ist aber kein Grund, das Spiel am Sonntag auf die leichte Schulter zu nehmen. Alsenborn hat weiterhin eine junge Truppe mit guter Qualität, so dass wir an unser Leistungsmaximum gehen müssen, um die Punkte in Wolfstein zu behalten. Nichts anderes ist natürlich das Ziel“, erklärt Spielertrainer Schell, der optimistisch ist, dass sich die personelle Lage am Sonntag im Vorfeld doch deutlich entspannter zeigt. Zur Wochenmitte war lediglich der Ausfall des letztmalig gesperrten Alya Diallo sicher.