Fussball
Bezirksliga: „Bepas“ im Aufwind, Veldenzland unter Zugzwang
Dass die Blauen jüngst ihre Partie beim Ligaletzten vergeigt und dem FC Queidersbach den ersten Aufstiegsrunden-Sieg beschert haben – Schwamm drüber. Die Spieler vom SV Nanz-Dietschweiler können sich vom Schrecken erholen und übers Wochenende Federn in die Luft blasen. Die Partie gegen Battweiler ist auf den 18. Mai verlegt. Während aber der SVN nach zuvor starken Vorstellungen punktlos blieb, hat der Konkurrent vom Glan aufhorchen lassen. Für den TuS Bedesbach ist nach dem Triumph in Schopp Platz vier im Endklassement der Westpfalz-Aufstiegsrunde greifbar nahe.
Nur Rote Karte träufelt Wermut bei
Nicht nur, dass die Elf von Trainer Thomas Löber mit dem 4:1-Sieg bei der SG Schopp-Trippstadt die Hausherren überholt hat. Löber durfte sich über „unser bestes Spiel der Saison“ freuen. Da habe wirklich mal alles gestimmt, auch wenn der TuS mit nur 13 Aufrechten im Tross und kleiner Hoffnung im Gepäck ins Holzland gereist war. Allein die Rote Karte hat einen Wermutstropfen beigemischt: Arne Fruck war dummerweise vom Platz geflogen. Muss eigentlich nicht unbedingt sein, wenn man 4:0 führt und noch sechs Minuten zu spielen sind. „Aber so sind sie halt, die ,junge Buwe’“, kommentierte der Coach Frucks Fehltritt.
Quittung: Er muss zuschauen, und damit setzt sich das stete Kommen und Gehen im Kader der Glantaler fort. Immerhin: Jerome Sefert und Jan Luca Horbach sind wieder mit von der Partie, wenn am Sonntag (16 Uhr) der Tabellenführer aufkreuzt. Der SC Weselberg ist zu Gast – und die Bepas wollen die Truppe von der Sickingerhöhe selbstredend ärgern.
Veldenzer verlieren zum zweiten Mal in Folge
In der Nahe-Abstiegsrunde hat die SG Veldenzland beim 0:1 bei der SG Weinsheim die zweite Niederlage in Folge quittiert. Notiert auf dem ersten möglichen Abstiegsrang, bleibt es bei nur einem Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. „Das war ein bisschen unglücklich. Ein Punkt wäre okay gewesen. Aber wir dürfen uns nicht beschweren. Das Tor fiel kurios durch einen Platzfehler, sonst wäre der Ball wohl vorbeigegangen. Das hat uns ein wenig aus dem Tritt gebracht. Glück und ein guter Torhüter hielten uns im Spiel. Wir hatten Chancen. Die Niederlage ärgert uns, aber es geht weiter“, so Trainer Dominik Schunck.
Im Klassenkampf gilt: alle Heimspiele gewinnen
Im ersten Spiel der Abstiegsrunden-Rückrunde empfangen die Kombinierten am Sonntag (15 Uhr) in Medard Karadeniz Bad Kreuznach. „Die haben immer noch super Kicker in ihren Reihen, sind aber nicht wirklich in einem Lauf“, sagt Schunck. Im Hinspiel gab es einen seinerzeit überraschenden 4:2-Erfolg für die Lawnik/ Schunck-Truppe in der Salinenstadt.
Zum Klassenerhalt „müssen wir unsere Heimspiele gewinnen“, fordert Schunck. Dazu gehöre, dass man kämpfe, sich in das Spiel reinarbeite, auch spielerisch dagegenhalte. „Aber zuerst müssen wir dem Gegner den Spaß und die Stärke am Spiel nehmen“, befindet er. Die personelle Lage bleibt angespannt.