LANDSTUHL
Wie der Abschluss des Jubiläumsjahr „Celebramus“ gefeiert wurde
700 Jahre Stadtrechte und der 500. Todestag Franz von Sickingens waren für die Landstuhler Gründe genug, eine facettenreiche Veranstaltungsreihe anzubieten. Diese diente nicht nur der Erinnerung an diese beiden bedeutenden Ereignisse in der Stadtgeschichte, sondern stellte gleichzeitig auch die Vielfalt des kulturellen Schaffens Landstuhler Bürger und Vereine unter Beweis.
Federführend für die Veranstaltungsreihe waren im Auftrag der Stadt die „Heimatfreunde Landstuhl“. So begrüßte an diesem Abend dessen zweiter Vorsitzender, Andreas Franz, die zahlreichen Besucher auf dem Martin-Butzer-Platz. Im Jargon eines mittelalterlichen Herolds gab Franz dem „Volk zu Landstuhl“ einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr, wobei er insbesondere auf das Festwochenende mit dem großen Festzug einging. „Wenn dieses Jahr eins gezeigt hat“, so sein Fazit, „dann doch, was man erreichen kann, wenn man zusammensteht und zusammenarbeitet“. Celebramus habe die Vereine einander näher gebracht, erläuterte Franz und nannte hierfür auch den „Abgesang“ als Beispiel. An diesem seien zwei Vereine beteiligt, nämlich die „Heimatfreunde“ und mit der Bewirtung der Carnevals- und Unterhaltungsverein Landstuhl.
„Schultheiß“ Ralf Hersina dankt Vereinen und Bürgern
Abschließend lud Franz die Besucher dazu ein, „dieses ereignisreiche Jahr mit Liedern zu verabschieden“. Mit Gitarrenbegleitung durch Tobias und Jonas Layes aus Ramstein nahmen die Besucher diese Einladung gerne an. „Schultheiß“, wie Franz den Stadtbürgermeister nannte, Schultheiß Ralf Hersina dankte allen, die zum Erfolg dieses Jubiläumsjahres beigetragen hätten. „An erster Stelle aber den ,Heimatfreunden’ für ihr besonderes Engagement, ohne die das alles so nicht möglich gewesen wäre“. Der Festzug habe über 8000 Gäste in die Sickingenstadt geführt so Hersina, der die gute Zusammenarbeit zwischen den Landstuhler Vereinen, Einrichtungen und Bürgern lobte. „Allein ist so manches schwer, miteinander geht alles besser“, resümierte der Stadtbürgermeister.
Der erste Vorsitzende der „Heimatfreunde Landstuhl“, Frank Zimmer, der an diesem Abend nicht anwesend sein konnte, hatte von Anfang an die Rolle des Spiritus Rector übernommen. Zimmer beließ es jedoch nicht nur beim Initiieren und Führen, er organisierte und packte bei vielen Aufgaben tatkräftig mit an. „Ich bin total begeistert von den Landstuhlern“, schlussfolgerte er am Ende des Jubiläumsjahres. „Alle haben stets begeistert Hand in Hand zusammengearbeitet, Vereine und Bürger hatten Spaß daran, sich zu präsentieren“, so der Vorsitzende.
Alle Veranstaltungen ausverkauft
Alle Veranstaltungen seien ausverkauft gewesen und auch die Radtour zur Ebernburg habe großen Zuspruch gefunden. „Die Teilnehmer waren so begeistert, dass schon gleich der Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr geäußert worden ist“, erklärt Zimmer. „Bei dem ökumenischen Gottesdienst am Festwochenende im Juli haben Katholiken, Protestanten und Baptisten richtig zusammengefunden und, wie ich gehört habe, soll auch hier der Wunsch nach künftigen gemeinsamen Aktionen geäußert worden sein. Es gibt wirklich das ganze Jahr über nichts Negatives zu sagen, ich hätte nie zu träumen gewagt, wie gut alles gelaufen ist“, resümiert Zimmer.