Kreis Kaiserslautern Kreis kompakt: US-Hospital: Doch kein Milliarden-Projekt

Das Amt für Bundesbau (ABB) hat gestern die Kostenschätzung für den geplanten Hospital-Neubau korrigiert. Wie berichtet, hatte der Niederlassungsleiter des Landesamts für Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) am Dienstag von 1,15 Milliarden Euro gesprochen. Beim ersten Spatenstich im Herbst 2014 war noch von 780 Millionen die Rede. Diese Zahl ist laut ABB „noch aktuell und bezog sich damals wie heute auf die Bausumme der Klinik“. Bei der vom LBB genannten Summe seien die medizintechnische Ausstattung, naturschutzrechtliche Ausgleichmaßnahmen und der Bau eines Kreisel eingerechnet. Die Berechnung der „zu erwartenden Ausgaben für das US-Hospital Weilerbach“ sei mithin „ziemlich kompliziert“, sagte ABB-Sprecherin Ellen Kugler. Die reine Bausumme werde weiterhin auf 780 Millionen Euro geschätzt, zumal der amerikanische Kongress für das Projekt maximal 990 Millionen US-Dollar bereitgestellt habe. Die Projektvereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik sieht laut ABB rund 460 Millionen Euro für den reinen Klinikbau und 175,6 Millionen für die Infrastruktur vor. Hinzu kommt die Beteiligung des Bundes an den Planungskosten in Höhe von 151 Millionen Euro. Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen einen 41-jährigen Mann. Dieser soll am Mittwochmorgen in der Bahnunterführung in der Hauptstraße einen zwölf Jahre alten Jungen absichtlich mit dem Ellenbogen angerempelt haben. Der Junge klagte danach über Schmerzen am Oberarm. Das Haus des Jugendrechts hat inzwischen von der Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Polizei hat eine hilflose Frau neben deren eigenem Bett aufgefunden. Wie die Inspektion Landstuhl gestern berichtete, wurde sie am Mittwochmorgen in die Ramstein-Miesenbacher Neuwoogstraße gerufen, weil sich dort eine ältere Frau nicht mehr bei Verwandten gemeldet hatte. Da zu befürchten war, dass der Seniorin etwas zugestoßen sein könnte, brach die Feuerwehr die Eingangstür auf. Die Frau konnte neben ihrem Bett liegend aufgefunden und vom Rettungsdienst behandelt werden. Anschließend wurde sie ins Klinikum Landstuhl gebracht. Der Seniorin geht es nach ersten Informationen gesundheitlich wieder besser. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt geht weiter. Wie der Lauterer Landesbetrieb Mobilität (LBM) mitteilt, werden die Arbeiten ab dem kommenden Montag fortgesetzt. Der zweite Bauabschnitt umfasst den Umbau des Knotenpunkts K61/63. „Diese Arbeiten werden als Vollausbau durchgeführt, was eine Anpassung der Gehwege und Bordsteine beinhaltet“, formuliert die Behörde. Zudem wird die Mittelbrunnerstraße angeglichen und die Bushaltestelle in der Ortsmitte wird barrierefrei ausgebaut. Die geplante Bauzeit beträgt etwa fünf Wochen. Ein Passieren des Knotenpunkts ist ab Montag nicht mehr möglich. Die Umleitung verläuft über die K60 und die K16 nach Obern-heim-Kirchenarnbach. Die Umleitungsstrecken sind in beiden Richtungen befahrbar. |rik

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