Kreis Germersheim Zum Jubiläum in polnischen Partnerlandkreis gereist

Der Rathausplatz von Kozmin im polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn.
Der Rathausplatz von Kozmin im polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn.

Seit 25 Jahren existiert der polnische Landkreis Krotoszyn, den wiederum seit 15 Jahren eine Partnerschaft mit dem Landkreis Germersheim verbindet.

Landrat Fritz Brechtel war mit einer kleinen Abordnung nach Polen gereist, um bei der Jubiläumsfeier die Glückwünsche des Kreises zu überbringen. „Die Corona-Pandemie konnte unsere Freundschaft nicht schmälern. Es ist wichtig, dass die Kommunen in Europa sich freundschaftlich begegnen und zusammenhalten, egal wie der Wind auf Länder- oder Bundesebene weht“, wird Brechtels Ansprache in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung zitiert.

Zu der Abordnung zählte unter anderem auch das Ehepaar Irma und Eugen Geißert aus Bellheim, das zusammen mit dem Freundschaftskreis „Bellheim-Kozmin“ maßgeblich an der Entstehung der Partnerschaft beteiligt war. Vor 15 Jahren mündeten zahlreiche Gespräche und mehrere Treffen in der Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages zwischen den Landkreisen Germersheim und Krotoszyn. Auch das wurde beim Kreisgeburtstag in Krotoszyn gefeiert. „Ich bedanke mich heute für diese 15 Jahre Partnerschaft und die gegenseitige Gastfreundschaft“, sagte der Krotoszyner Landrat, Stanislaw Szczotka.

Neue Projekte geplant

Beide Landkreise arbeiteten derzeit auf unterschiedlichen Gebieten an bestehenden und neuen Ideen und Kontakten. Im Sommer fand laut Kreisverwaltung wieder das etablierte Camp der Jugendfeuerwehren statt. Für die nächsten Jahre liefen Planungen, beispielsweise für einen Austausch unter Läuferinnen und Läufern sowie auf musikalischer Ebene. Auch zusammen mit dem Bellheimer Freundschaftskreis werde eine Begegnung organisiert. „Besonders anmerken möchten wir, dass es in beiden Landkreisen Personen gibt, die auf ehrenamtlicher Basis und aus persönlichem Engagement heraus Ideen für ein Miteinander schmieden und Projekte umsetzen wollen. Wir unterstützen das aus voller Überzeugung, denn gemeinsam müssen wir gegen rechtsnationale und antieuropäische Kräfte aufstehen und auf unserer Ebene das Miteinander und die Freundschaft zwischen den Menschen stärken“, so die beiden Landräte.

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